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Über 180 Gäste beim Fachtag zu Flüchtlingen an Kitas und Schulen



Wolfenbüttel

Über 180 Gäste beim Fachtag zu Flüchtlingen an Kitas und Schulen

von Max Förster


Das Publikum folgt aufmerksam den Worten der Referenten. Fotos: Max Förster
Das Publikum folgt aufmerksam den Worten der Referenten. Fotos: Max Förster Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. In Kooperation mit dem Bildungszentrum veranstaltete die Arbeitsgruppe des Präventionsrates Wolfenbüttel am heutigen Donnerstag einen Fachtag zum Thema „Junge Flüchtlinge an Schulen und Kitas in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel“. Über 180 Gäste von Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen haben sich dazu in der Lindenhalle eingefunden.

Die Idee eines solchen Fachtages hatte die Arbeitsgruppe des Präventionsrates Wolfenbüttel, die im Zuge des weiter anhaltenden Flüchtlingszuwachses dem Fachpersonal an Kitas, Schulen und sozialen Einrichtungen wertvolle Tipps im alltäglichen Umgang mit den Flüchtlingskindern auf den Weg geben wollen. "31 Prozent aller Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche", sagte die Landrätin Christiana Steinbrügge bei der Begrüßung der Gäste. "Diese Kinder haben auf ihrer Flucht Erfahrungen gemacht, die tiefe Spuren hinterlassen haben und verdienen daher unsere besondere Aufmerksamkeit", erklärte sie weiter.

"Nicht den Kopf in den Sand stecken"


Auch Thomas Pink betonte, angesichts der Situation "nicht den Kopf in den Sand zu stecken und zu jammern, wie schlimm alles ist", sondern sich dieser zwar anstrengenden, aber auch spannenden Aufgabe zu stellen. Ein solcher Tag sei für diese Aufgabe ein wichtiger Punkt, da dem Fachpersonal an den Kitas und Schulen bedeutende Dinge von den Referenten mit auf den Weg gegeben werden. Schließlich sind sie "diejenigen, die unsere Willkommenskultur praktisch und erlebbar machen", richtete Thomas Pink seine Worte an die über 180 Gäste.

Fachberatung für Fachleute


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Referentin Claudia Dreischhoff berichtet von ihren Erfahrungen mit Flüchtlingskindern am Kinder- und Familienzentrum Karlstraße. Foto: Max Förster



Anhand von Kurzreferaten von beispielsweise Sprachdozenten, Kinderpsychiatern und Lehrern von Sprachlernklassen haben die Teilnehmer nicht nur den nötigen fachlichen Input, sondern auch die Gelegenheit bekommen, sich über bestimmte Themen auszutauschen, Netzwerke zu erweitern oder sie sogar zu vertiefen. Denn allein sei diese Situation nicht zu meistern, erklärte Monika Rode, Mitglied der Arbeitsgruppe des Präventionsrates. "Ein ganzes Dorf erzieht ein Kind", unterlegte sie ihre Aussagen mit einem afrikanischen Sprichwort.


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