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Unterstützung für Kulturszene: Landkreis Peine stellt Antrag bei der Kulturstiftung des Bundes



Unterstützung für Kulturszene: Landkreis stellt Antrag bei der Kulturstiftung des Bundes

Im Mittelpunkt der Förderung stehen freie Kulturschaffende und die Kulturwirtschaft. Kommunal finanzierte Kultureinrichtungen wie das Kreismuseum oder die Kreismusikschule können sich nicht mit Projekten beteiligen.

Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Sina Rühland

Peine. Seit Beginn der Corona-Pandemie können Musiker, Schauspieler, bildende Künstler kaum noch auftreten oder ausstellen. Auch die Veranstaltungsbranche kann seit mehr als einem Jahr nicht arbeiten. „Dies ist nicht nur tragisch für das kulturelle Leben in unserer Region, die Lage ist für viele Kulturschaffende und Betriebe aus der Veranstaltungswirtschaft existenzbedrohend“, berichtet Erster Kreisrat Henning Heiß. Auch um die wirtschaftliche Situation von Kulturschaffenden zu stabilisieren, hat die Bundeskulturstiftung das Förderprogramm „Kultursommer 2021“ aufgelegt. Dieses ist mit 30,5 Millionen Euro ausgestattet und soll das kulturelle Leben in Deutschland wiederbeleben.



Im Mittelpunkt der Förderung stehen freie Kulturschaffende und die Kulturwirtschaft. Kommunal finanzierte Kultureinrichtungen wie das Kreismuseum oder die Kreismusikschule können sich nicht mit Projekten beteiligen. Gregor Pellacini, Leiter der Servicestelle Kultur des Landkreises Peine, hat in kürzester Zeit gemeinsam mit lokalen Kulturschaffenden ein vielfältiges Programm erstellt, mit dem sich der Landkreis bei der Bundeskulturstiftung beworben hat.

Das Programm für den Kultursommer 2021 reicht vom Schlauchboot-Konzert am Eixer See über ein Kunstprojekt am Kraftwerk Mehrum bis hin zu einem Projekt für Nachwuchsbands. „Die Zeit, um ein Programm zusammenzustellen, war sehr knapp. Zum Glück ist die Servicestelle sehr gut vernetzt und konnte schnell ein attraktives und vielfältiges Programm zusammenstellen“, erklärt Pellacini.



Der Antrag mit einem Volumen von 199.000 Euro wurde bei der Bundeskulturstiftung eingereicht. „Sollte er von der Stiftung genehmigt werden, wird der Landkreis Peine einen Eigenanteil von 40.000 Euro bereitstellen“, so Henning Heiß. Schließlich bedeute das Projekt sowohl Kultur- als auch Wirtschaftsförderung.


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