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Vernissage "Sehnsucht Orte" am 7. April



Braunschweig

Vernissage "Sehnsucht Orte" am 7. April


Foto: Jens Rausch
Foto: Jens Rausch Foto: privat

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Braunschweig. Am Samstag, 7. April, lädt die Galerie Hugo 45 zur Ausstellung “Sehnsucht Orte” ein. Zu Gast sind die Hamburger Künstler Thorsten Dittrich und Jens Rausch. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr in der Hugo-Luther-Straße 45. Das teilt die Galerie Hugo 45 mit.



"Die Auseinandersetzung mit der Intensität und Schönheit der Natur auf einer übergeordneten, abstrahierten Ebene – dieser Haltung und Leidenschaft folgen die beiden Hamburger Maler seit vielen Jahren auf unterschiedlicher Weise. Wald, Blumen, mentale Landschaften aber auch Abstraktes erfüllen das Spektrum an Motiven, denen sich die Künstler mit voller Aufmerksamkeit widmen. Doch außerhalb dessen steht jeder Betrachter immer wieder vor der ganz eigenen Aufgabe, sich seinen individuellen Sehnsuchtsort zu suchen, zu finden oder eben gar selbst zu kreieren.

So auch die beiden Hansestädter Thorsten Dittrich und Jens Rausch, die ihre Sehnsüchte auf den Bildträgern zum jeweils neuen Ort ihrer Malerei werden lassen. Es sind jene inneren Verortungen, die Zuflucht auf eine bessere Welt vermuten lassen, idealisierte, mystische, phantastische und architektonisch strukturierte Welten, die vom Inneren zum Außen und von der äußeren Erscheinung in unsere dieseitige Welt strömen.


Thorsten Dittrich setzt den Fokus auf vielschichtige, sogenannte 'mentale Landschaften', denen ein bühnenartiger Aufbau zu eigen ist. Formen und Flächen werden einer eindeutigen Identifizierung entzogen, wobei der Grad der Abstraktion zwischen Lesbarkeit und erwünschter Neuordnung durch den Betrachter pendelt. Die chromatische Gestaltung ist zurückhaltend, aber subtil und differenziert, die Linienführung von einer immanenten Musikalität geprägt. Versatzstücke von Architektur und menschlicher Existenz fügen sich zu einem ganz eigenen Kosmos zusammen, dessen Grundstimmung von leiser Melancholie geprägt ist.

Jens Rausch verwurzelt seine Orte auf den Bildträgern mit ungewöhnlichem Material; lässt aus Asche, Bitumen, Ruß und Harz Wald- und Forstlandschaften neu erwachsen. Löscht in seinen alchemistischen Mischwäldern das Unwesentliche mit Feuer oder weißer ÖIfarbe aus und lässt die natürlichen Zyklen des Werdens und Vergehens in seiner prozesshaften Malerei (zum Beispiel an Sonnenblumen) abspielen. Beide Künstler schaffen damit der Zeit entrückte Orte, die als immanenter Gegenentwurf dem Cocooning entgegentreten und sich mit positiver Kraft und Dynamik als innere Bilder zum Äußeren erweisen."

Während der Ausstellungsdauer vom 7. April bis zum 6. Mai sind die Räumlichkeiten donnerstags von 18 bis 20 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Besichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten sind nach vorheriger Terminabsprache unter info@hugo45.com oder 01772102329 ebenfalls möglich.


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