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Versammlungen in Braunschweig: Mann sprüht mit Pfefferspray um sich - Personen verletzt



Versammlungen in Braunschweig: Mann sprüht mit Pfefferspray um sich - Personen verletzt

Gleichzeitig kam es zu unangemeldeten Versammlungen von rund 600 Kritikern der Coronamaßnahmen.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig. Am Montagabend kam es sowohl zu angemeldeten, als auch zu nicht angemeldeten Versammlungen. Letztere wurden durch die Polizei angesprochen und als solche deklariert. Im Rahmen der Versammlungen kam es zu Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, wie die Polizei in mehreren Pressemitteilungen berichtet.



Am Montagabend versammelten sich rund 320 Personen und folgten damit dem Aufruf von ver.di (regionalHeute.de berichtete) auf dem Schlossplatz. Hier kam es durch einen Versammlungsteilnehmer zum Einsatz eines Pfeffersprays, wodurch Personen verletzt wurden, darunter
auch der Sprüher und eine Polizeibeamtin. Hierzu leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein. Versammlungsleiter Sebastian Wertmüller äußerte sich dazu in einer Pressemitteilung: "Es macht einen fassungslos, dass Menschen, die an einer friedlichen Versammlung teilnehmen, Opfer einer Pfeffersprayattacke werden können." Weitere Vorkommnisse gab es bei dieser Versammlung nicht, bis sie um 19:30 beendet wurde. Gleichzeitig tauchten gegen 18:30 Uhr verschiedene Kleingruppen von Kritikern der Coronamaßnahmen in der Innenstadt auf. Immer wieder versuchten sich diese zu größeren Gruppen zusammenzuschließen, verteilten sich jedoch beim Erblicken der Polizei wieder. Insgesamt schätzt die Polizei die Personenzahl dieser Menschen auf rund 600.


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Es wurden durch die Polizei diverse der genannten Gruppen gestoppt und bei Nicht-Beachtung der derzeitigen Coronaverordnung des Landes Niedersachsen Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Teilnehmer eingeleitet. Hierbei kam es vereinzelt zu Versuchen, Polizeiketten zu durchbrechen. Dies sei durch konsequentes Einschreiten verhindert worden. Auch gegen die Verursacher wurden entsprechende Verfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen 21:30 Uhr befanden sich keine Personengruppen mehr in der Innenstadt.


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