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Vier Schafe gerissen - War es ein Wolf?



Wolfsburg

Vier Schafe gerissen - War es ein Wolf?

von Alexander Dontscheff


Vier Kamerunschafe wurden am Wochenende von einem Tier gerissen. Symbolfoto: pixabay
Vier Kamerunschafe wurden am Wochenende von einem Tier gerissen. Symbolfoto: pixabay

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Wolfsburg. Am Wochenende wurden auf einem Grundstück im Ortsteil Velstove vier Kamerunschafe gerissen. Wie der Wolfsberater der Stadt, Ralf Hentschel, auf Anfrage von regionalHeute.de mitteilt, ist es möglich, dass die Schafe von einem Wolf gerissen wurden.



"Die Bissspuren deuten auf einen Wolf oder einen großen Hund hin", erklärt Hentschel im Gespräch mit unserer Online-Zeitung. Die Gewissheit hierüber müsse eine DNA-Probe erbringen. Die Auswertung könne sechs bis acht Wochen dauern.

Die getöteten Schafe gehörten zu einer Herde von insgesamt zwölf Tieren eines Privathaushalts. Das Grundstück sei laut Hentschel unzureichend bis gar nicht gesichert gewesen. Dadurch dass nie etwas passiert sei, habe man auf den Schutz keinen größeren Wert gelegt. Sollte sich herausstellen, dass ein Wolf für die Risse verantwortlich ist, rate er Nutztierhaltern in jedem Fall, den Schutz zu verbessern. Im Fall der Betroffenen in Velstove habe Hentschel direkt seine Hilfe in Form von Zäunen angeboten.


Wölfe sind auch alleine unterwegs


Aus der Tatsache, dass es kürzlich in Mörse und im Landkreis Gifhorn zu Verkehrsunfällen mit Wölfen gekommen ist, könne man nicht zwingend schließen, dass es sich um ein Rudel handele, so der vom Land beschäftigte Wolfsberater. Die Tiere würden auch einzeln auftreten. Gerade Jungtiere im Alter von ein bis zwei Jahren seien auch alleine unterwegs, um sich ein eigenes Revier zu suchen.


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