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Waffenamnestie beendet: 96 illegale Waffen abgegeben



Braunschweig

Waffenamnestie beendet: 96 illegale Waffen abgegeben

von Jonas Walter


In Braunschweig sind während der Amnestie insgesamt 96 illegale Waffen abgegeben worden. Symbolfoto: Archiv
In Braunschweig sind während der Amnestie insgesamt 96 illegale Waffen abgegeben worden. Symbolfoto: Archiv Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. Am vergangenen Sonntag, 1. Juli, lief die Frist der Waffenamnestie ab. Eine Möglichkeit für Besitzer, ihre illegalen Waffen straffrei bei der jeweils zuständigen Waffenbehörde oder einer Polizeidienststelle abzugeben. Ein komplettes Jahr lang lief die Maßnahme, deren Endpunkt nun erreicht ist.



regionalHeute.de hat nachgefragt, welche Waffen in den Händen der Behörden gelandet sind. Im Vorgangssystem der Polizeiinspektion Braunschweig sollte nach Angaben von Pressesprecher Stefan Weinmeister bei der Eingabe eines Falles der Waffenamnestie ein Merker gesetzt werden. Nach Auswertung über diesen Merker wären vier Waffen abgegeben worden, die tatsächlich unter diese Waffenamnestie fallen.

Jede Abgabe ein Erfolg


Es fühlten sich aber auch einige andere Menschen bewogen Waffen abzugeben, allerdings fielen diese nicht unter die Waffenamnestie, weil es sich zum Teil um erlaubnisfreie Waffen handelte, so Weinmeister weiter. Aus polizeilicher Sicht sei es immer gut, wenn illegale Waffen sich nicht mehr in der Öffentlichkeit bewegen, daher sei jede abgegebene Waffe ein Erfolg.


In der Stadt Braunschweig wären seit Mitte 2017 zudem 92 illegale Waffen abgegeben worden. Meistens handele es sich dabei um alte Erbstücke. Waffen könne man immer abgeben, so Adrian Foitzik, Pressesprecher der Stadt Braunschweig.

Im Falle von nachträglich abgegebenen Waffen würde die betreffende Person mit einer Strafanzeige wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz zu rechnen haben, da derjenige einer solchen Straftat verdächtig ist, berichtet die Polizeiinspektion. Die Waffe werde nach den gesetzlichen Vorgaben der StPO beschlagnahmt. Der Sachverhalt werde dann wie ein normales Ermittlungsverfahren behandelt, welches an die Staatsanwaltschaft übergeben werde.


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