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Waldbrandgefahr: Samtgemeinde Meinersen probt den Ernstfall



Gifhorn

Waldbrandgefahr: Samtgemeinde Meinersen probt den Ernstfall

von Jonas Walter


Die Feuerwehren der Samtgemeinde Meinersen übten den Ernstfall. Ein halber Hektar wäre zu löschen gewesen. Fotos: Jonas Walter
Die Feuerwehren der Samtgemeinde Meinersen übten den Ernstfall. Ein halber Hektar wäre zu löschen gewesen. Fotos: Jonas Walter Foto: Jonas Walter

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Leiferde. Am heutigen Sonntag hat in Leiferde eine Großübung der Feuerwehren der Samtgemeinde Meinersen stattgefunden. Mit rund 70 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen wurde der Ernstfall eines großen Flächenbrandes mit der höchsten Alarmierungsstufe 3 simuliert. Von 9 bis 12 Uhr dauerte der in unwegsamen Gelände angelegte Einsatz.



"Nördlich von Leiferde im Wald wurde ein Wald- und Flächenbrand angenommen", berichtet Carsten Schaffhauser,

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Carsten Schaffhauser, Pressesprecher der Samtgemeindefeuerwehr. Foto: Jonas Walter




Pressesprecher der Samtgemeindefeuerwehr. Durch einen sogenannten Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zu einer Wasserentnahmestelle in der Nähe solle die Versorgung mit ausreichend Löschwasser garantiert werden. Auf der anderen Seite wäre in Richtung Allerkanal, Gifhorn Winkel, eine lange Wegstrecke aufgebaut wurden, um die Wasserversorgung sicherzustellen.

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Mit Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendelverkehr für die Wasserversorgung am Ort des Brandes sichergestellt. Foto: Jonas Walter


Unübersichtliches Gelände



Insgesamt wäre eine Brandentwicklung über einen halben Hektar angenommen wurden, berichtet der Übungsleiter. "Die eingesetzten Einsatzkräfte hatten die Aufgabe eine Brandbekämpfung auf das Zielgebiet vorzunehmen." Die direkte Brandbekämpfung habe dabei einzig die Einsatzkräfte vor Schwierigkeiten gestellt. Das läge vor allem an dem unebenen und unübersichtlichen Gelände des Übungseinsatzes. Durch die Wellenfehler, Höhenunterschiede und Wald sei es auch schwer über längere Distanzen den Funkverkehr aufrecht zu halten.

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Auch Einsatzplanung und -Überwachung dürfen natürlich nicht fehlen. Foto: Jonas Walter



Bei mehreren hundert Metern Entfernung müsse man häufig auf das netzgebundene Funksystem ausweichen. Insgesamt sei es eine Herausforderung, die richtige Balance zwischen Wasserversorgung und Brandbekämpfung zu finden.

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Thorben Beck, Einsatzleiter. Foto: Jonas Walter



Einsatzleiter Thorben Beckresümiert: "Die Wasserversorgung konnte recht gut und schnell aufgebaut werden. Mit der Brandbekämpfung hatten wir anfangs durch die örtlichen Gegebenheiten etwas zu kämpfen, aber auch das haben wir dann hinbekommen.

Die Waldbrandgefahr ist sehr real


Die Feuerwehren weisen nochmals auf die akute Waldbrandgefahr in der gesamten Region hin. Fast überall gelten zur Zeit die Warnstufen 4 und 5. Es sollte also extrem darauf geachtet werden im Wald nicht zu rauchen und auch sonst kein offenes Feuer zu entzünden. "Wenn das Wetter noch länger so bleibt wie die letzten Tage, dann gehe ich fast davon aus, dass wir ein solches Szenario dieses Jahr nicht nur üben werden", betont Carsten Schaffhauser nachdrücklich.

Weitere Impressionen in der Galerie:


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