Warnstreik: Verschiedene Bereiche der Stadt betroffen

14. März 2018
Symbolfoto: Archiv
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Wolfsburg. Insgesamt haben sich bei der Stadt Wolfsburg in den verschiedenen Referaten und Geschäftsbereichen rund 170 Mitarbeiter am heutigen Streik beteiligt. Betroffen waren unter anderem die Bereiche Straßenbau, Grün, Sport, Schule und Jugend. Dies teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

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Allein in den Kindertagesstätten in Wolfsburg und den Schulen haben rund 60 Mitarbeiter gestreikt. Die Situation in den Einrichtungen war entspannt, größere Einschränkungen in der Betreuung gab es nicht. In drei Kindergärten/Krippen, Kita an den Teichen (Detmerode), Kita am Ring (Westhagen) und Kita in der City, waren kurzfristig Notgruppen eingerichtet worden. Darüber hinaus streikten in der Regenbogenschule Mitarbeiter im Ganztagsbereich. Daneben waren das Kinder- und Jugendbüro sowie das THG mit dem Schulsekretariat betroffen.
„Die Stadt versucht sich so gut es geht auf solche absoluten Ausnahmesituationen wie kurzfristige Streiks vorzubereiten und zu reagieren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen mit den betroffenen Eltern in solchen Fällen in ganz engem Kontakt. Uns ist immer an einer möglichst frühzeitigen Kommunikation gelegen, damit sich die Eltern vorbereiten und entsprechend einrichten können. Wenn es dennoch zu Beeinträchtigungen kommt, bitten wir um Verständnis“, unterstreicht Stadträtin Iris Bothe.

Vom Streik betroffen waren darüber hinaus heute auch die Müllabfuhr und die Straßenreinigung der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS). Nicht angefahren wurden die Papiergroßraumbehälter (Stadtmitte), Papier 240 Liter-Tonne (Tour 16 in Fallersleben) und Restabfall 120/240 Liter-Tonne (Ehmen/Kerksiek). Die WAS wird diese Touren am Donnerstag, 15. März, nachholen. Bedingt durch die nachträgliche Abfuhr kann es zu Verschiebungen in den offiziellen Touren am Donnerstag kommen. Diese werden dann am Freitag, 16. März, nachgefahren.

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