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Wechsel in der Leitung der LAB Niedersachsen

von Robert Braumann


Jens Grote, Boris Pistorius, Dr. Susanne Graf mit ihrem Ehemann, Ulrich Markurth und Landtagsvize Klaus-Peter Bachmann (von links), Foto: Robert Braumann
Jens Grote, Boris Pistorius, Dr. Susanne Graf mit ihrem Ehemann, Ulrich Markurth und Landtagsvize Klaus-Peter Bachmann (von links), Foto: Robert Braumann

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05.09.2016




Braunschweig. Zum 1. September dieses Jahres erfolgte ein Wechsel in der Leitung der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen. Nach ereignisreichen Monaten hat Dr. Susanne Graf die Leitung der Behörde abgeben. Jens Grote wird das neue Amt des Präsidenten der Landesaufnahmebehörde übernehmen.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, verabschiedete am Montag Dr. Susanne Graf und führte Grote in sein neues Amt ein. Im Foyer des Braunschweigischen Landesmuseums dankte er Graf für ihren großen Einsatz im vergangenen Jahr. "Es war sicherlich keine Aufgabe mit Wohlfühlcharakter, die sie damals übernommen haben", so der Innenminister. Graf hätte auch mit großer Empathie immer Lösungen gefunden.


Boris Pistorius, Foto: Robert Braumann



"Ihnen und allen Mitarbeitern gebührt großer Dank für die geleistete Arbeit." Den Kritikern entgegnete er: "Es ist richtig das der Staat unvorbereitet war, was die Flüchtlingskrise angeht, aber wer sagt das er unfähig war, der lügt." Innerhalb von acht bis zwölf Wochen habe man die Situation mehr und mehr in den Griff bekommen und allen geflüchteten zumindest immer eine Unterkunft geboten, auch wenn der Platz eng gewesen sei.

"Man kann auch ein wenig stolz sein"


"Man kann auch ein wenig stolz auf das geleistete sein und das sollten wir uns auch nicht von ahnungslosen Rechtspopulisten kaputt machen lassen", so der Minister. Graf kehrt nun als Expertin zurück in das Innenministerium. Doch auch für Grote blieben weiter Herausforderungen, auch wenn die Flüchtlingszahlen aktuell sinken. Niemand könne voraussehen, wie sich die Situation entwickele. Man werde flexibel bleiben müssen, aber man sei nun besser auf einen weiteren Ansturm vorbereitet.

Auszug aus der Rede des Ministers:

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