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"Weiße Flecken": Stadt arbeitet noch an einem Konzept

von Marian Hackert


"Weiße Flecken" sollen bald der Vergangenheit angehören. Symbolfoto: pixabay
"Weiße Flecken" sollen bald der Vergangenheit angehören. Symbolfoto: pixabay Foto: pixabay

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15.05.2018

Braunschweig. Noch in diesem Sommer soll der Breitbandausbau im Industriegebiet "Am Hafen" abgeschlossen sein. regionalHeute.de hat bei der Verwaltung nachgefragt, wie es um die Internetversorgung der Stadt bestellt ist und wie gegen sogenannte "weiße Flecken" in Zukunft vorgegangen werden soll.



"Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr und die Braunschweig Zukunft GmbH haben Anfang 2017 ein Markterkundungsverfahren durchgeführt, um die Ausbauabsichten der Netzbetreiber zu ermitteln. Ein solches Verfahren ist Voraussetzung für die Einwerbung von Fördermitteln. Die Erhebung ergab, dass kein Netzbetreiber einen Ausbau der Breitbandversorgung in Braunschweiger Gewerbegebieten plant. Parallel zu den Bemühungen der Stadt, Deckungslücken privater Anbieter mit Hilfe von Fördermitteln zu schließen, hat die Wirtschaftsförderung die Initiative des Arbeitgeberverbandes Region Braunschweig e. V. unterstützt und steht mit dem AGV im ständigen Austausch. Insofern begrüßt sie die Initiative aus der Hansestraße (wir berichteten)," erklärtRainer Keunecke,Pressesprecher derStadt Braunschweig.

Darüber hinaus verfolge die Stadt Braunschweig derzeit im Auftrag des Rates den flächendeckenden Ausbau der Breitbandversorgung bis hin zur Gigabit-Geschwindigkeit im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt bis 2025. Dazu gehöre insbesondere auch der Mittelstand, so Keunecke weiter.Es werde momentan ein Konzept erarbeitet, wie dies am besten gelingen könne. Dabei werden insbesondere auch die sogenannten "weißen Flecken" betrachtet und Wege aufgezeigt, auch diese zu einem Breitbandanschluss zu führen. Es werden im Rahmen der Konzepterstellung unterschiedliche Modelle geprüft, wie ein solcher flächendeckender Ausbau unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit gelingen könnte. Ziel sei ein stringenter Masterplan für das ganze Stadtgebiet, in den sich auch die Gewerbegebiete einfügen, erörtert der Pressesprecher der Stadt.

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