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Wenn der Elektro-Hund zum Kunstwerk wird - Das phaeno bittet um Spielzeugspenden

Die unterschiedlichsten Spielsachen sollen zu einem kinetischen Kunstwerk verbunden werden, das mit dem Smartphone steuerbar ist und ganz neue Geschichten erzählt.

Volontärin Mareike Wiese und Dr. Christof Börner, Organisator des Kunstprojekts im phaeno mit den ersten Spielsachen.
Volontärin Mareike Wiese und Dr. Christof Börner, Organisator des Kunstprojekts im phaeno mit den ersten Spielsachen. Foto: phaeno gGmbH

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15.06.2020

Wolfsburg. Das phaeno startet mit einem Aufruf, zu einem außergewöhnlichen Kunstwerk beizutragen und altes Spielzeug zu spenden in die Phaenomenale 2020. Das teilt die phaeno gGmbH in einer Pressemitteilung mit.


Eine alte und einst heiß geliebte Puppe, ein Feuerwehrauto, dessen Sirene schon lange nicht mehr ertönt ist oder ein Elektro-Hund, der eigentlich mal wieder kläffen möchte: „Wir suchen altes Spielzeug, das nur darauf wartet, wieder eingesetzt zu werden“, erklärt Dr. Christof Börner, Organisator des Kunstprojekts im phaeno. Die Künstler Niklas Roy und Felix Fisgus werden daraus während der Phaenomenale 2020 gemeinsam mit den Besuchern etwas Neues erschaffen. Die unterschiedlichsten Spielsachen werden dabei zu einem kinetischen Kunstwerk verbunden, das mit dem Smartphone steuerbar ist und ganz neue Geschichten erzählt: "Der Hund fängt an zu bellen, freut sich, wedelt mit dem Schwanz, stößt dabei das Feuerwehrauto an, die Sirene ertönt", verspricht das phaeno.

Keine Kuscheltiere


Jeder, der noch altes funktionstüchtiges oder nur leicht defektes und ansehnliches Spielzeug auf dem Dachboden hat (außer Kuscheltieren), kann es ab sofort im phaeno jeden Samstag oder Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr an der Kasse abgeben. Als Dankeschön wartet ein Eintrittsgutschein für einen Tagesbesuch auf die Spender. „Wir freuen uns, dass durch unser Projekt Spielzeug mit Geschichte zu einer neuen digitalen Story umgestaltet wird“, so Christof Börner. Die Sammelaktion startet am kommenden Samstag.

Den Künstlern bei der Arbeit zuschauen


Wer dann beobachten möchte, wie die Spielsachen zu einem Kunstwerk zusammengefügt werden, darf gerne während der Phaenomenale 2020 vom 24. September bis 1. Oktober im Ideenforum des phaeno den Künstlern über die Schulter schauen. Sie werden auch immer wieder durch Workshops Besucher in die Gestaltung miteinbeziehen. Denn dieses Arbeiten mit den Besuchern und das gemeinsame Werkeln liegt den beiden Künstlern besonders am Herzen.

Felix Fisgus stammt aus Bremen und erschafft die unterschiedlichsten unterhaltsamen und skurrilen Maschen. „Besonders fasziniert mich daran, dass ich mit einfachen Mitteln eine Maschine bauen kann, die dann etwas kann, was ich nicht kann,“ erklärt Fisgus. In seinen oftmals humorvollen Installationen, Geräten und Maschinen, verbindet der Berliner Künstler Niklas Roy Kunst mit Technik. Er vermittelt sein Wissen unter Anderem in Workshops für Menschen jeder Altersgruppe. 2015 sorgte sein Riesenflipper "Galactic Dimension" für Aufsehen, den er für die Flipperausstellung "Ausgeflippt!" im phaeno entwickelte.


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