Werke Braunschweiger Künstler aus den 1920er Jahren gesucht

18. März 2019
Hier könnte Ihre Leihgabe ausgestellt werden! Foto: Schlossmuseum/ Diana Polack-Chwalczyk
Braunschweig. Das Schlossmuseum Braunschweig sucht für die kommende Sonderausstellung zur „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ Werke von Braunschweiger Künstlern aus den 1920er Jahren. Das teilt die Stiftung Residenzschloss Braunschweig mit.

Die „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“, die 1924 durch den Sammler Otto Ralfs gegründet wurde, veranstaltete bis 1933 im Braunschweiger Schloss Ausstellungen. Das Schlossmuseum widmet diesem Teil der Schlossgeschichte eine Sonderausstellung, die am 25. September 2019 eröffnen wird.

Gesucht werden vor allem Werke von Braunschweiger Künstlern, wie Kurt Mohr, Rudolf Jahns, Thilo Maatsch, Willi Meyer, Gertrud Henninger und Robert Gottschalk, die damals im Rahmen der Gesellschaft ausgestellt haben. Zu den Künstlern gehörten auch die Angehörigen des so genannten „Zehnerbunds“, unter anderem Heinrich Königsdorf, Jacob Hofmann, Heinrich Ernst, Käthe Bewig, Emmy Frühling, Rudolf Bosselt, Philipp Erlanger, Anny Funke-Schmidt, Berta Heymann, Franz Gebhardt, Hermann Geibel, Franz Hecht, Hermann Siedentop und Ulfert Wilke.

Braunschweiger zeigen gerne ihre Schätze

Leihgaben aus Privatbesitz sind bereits in der aktuellen Sonderausstellung „Revolution. Abdankung. Schloss.“ ein wichtiger Bestandteil. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Braunschweiger zahlreiche Schätze besitzen, die sie gerne auch mal im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentieren möchten. Als Museum, das einen so starken Regionalbezug hat, ist es uns eine besondere Freude, wenn die Einwohner der Stadt unsere Ausstellungen mit ihren Leihgaben bereichern.“ schildert Museumsleiterin Dr. Ulrike Sbresny.

Die Ausstellungen der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ waren unter anderem Verkaufsausstellungen und neben Werken noch heute „großer“ Künstler wie Kandinsky, Jawlensky, Klee und vielen anderen, wurden auch Werke Braunschweiger Künstler veräußert. Das Schlossmuseum hofft nun, dass einige dieser Werke noch in den Familien der damaligen Käufer erhalten geblieben sind und in der Sonderausstellung gezeigt werden können. Alle Interessierten können sich im Schlossmuseum melden unter 0531-470-4876 oder schlossmuseum@residenzschloss-braunschweig.de.

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