Wolfsburg

Wolfenbüttel soll gentechnikfreie Kommune werden


Wolfenbüttel. Die Stadtratsfraktion der Grünen in Wolfenbüttel schlägt vor, dass sich die Stadt einem bundesweiten Bündnis gentechnikfreier Kommunen anschliesst und eine entsprechende Selbstverpflichtung abgibt. Foto: Grüne

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22.05.2016




Wolfenbüttel. Die Stadtratsfraktion der Grünen in Wolfenbüttel schlägt vor, dass sich die Stadt einem bundesweiten Bündnis gentechnikfreier Kommunen anschliesst und eine entsprechende Selbstverpflichtung abgibt. 

"Eine gentechnikfreie Kommune ist eine Stadt oder eine Gemeinde, die sich verpflichtet, die Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen und gentechnisch veränderten Saatguts auf allen eigenen Flächen zu untersagen. Dazu führt sie einen Beschluss des Stadt- oder Gemeinderates herbei und schreibt den Ausschluss von Agro-Gentechnik in ihren Pachtverträgen verbindlich fest." Dieser Initiative haben sich bereits mehr als 345 Kommunen deutschlandweit angeschlossen, im Dezember 2015 die Stadt Hamburg, in Niedersachsen unter anderem die Städte Hannover, Osnabrück und Lüneburg (www.gentechnikfreieregionen. de). Die Grünen finden, dass eine Selbstverpflichtung der Stadt Wolfenbüttel zur gentechnikfreien Kommune ein guter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und ein Zeichen für eine Umwelt- und gesundheitsfreundliche Entwicklung setzt. Ist doch beispielsweise das umstrittene Herbizid Glyphosat speziell für den Einsatz in gentechnisch veränderten Kulturen entwickelt worden. Erstaunt ist die Fraktion der Grünen darüber, dass ihr 'harmloser' Antrag nur im nicht-öffentlichen Teil der nächsten Ausschusssitzung des Ausschusses für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Die Grünen möchten mit dieser Pressemitteilung und der Veröffentlichung ihres Antrages die Öffentlichkeit von Wolfenbüttel einbeziehen. Den Antrtag finden Siehier


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