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Wolfenbüttel: Ministerin Wanka verabschiedete Karl-Jürgen Kemmelmeyer in den Ruhestand - LMR hat neues Präsidium gewählt



Wolfenbüttel: Ministerin Wanka verabschiedete Karl-Jürgen Kemmelmeyer in den Ruhestand - LMR hat neues Präsidium gewählt


Foto: Ado




[image=5e1764b9785549ede64ccb9f]"Großer Bahnhof"  in der Wolfenbütteler Landesmusikakademie: Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, verabschiedete an diesem Wochenende den Präsidenten des Landesmusikrates Niedersachsen (LMR), Prof. Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer,  in den Ruhestand. Seitdem steht der LMR unter einer neuen Führung.

Die Delegierten der 53 Mitgliedsverbände haben ein neues Präsidium gewählt. An der Spitze steht nun ein Trio, da sich die Aufgaben, auch in Verbindung mit der Landesmusikakademie Niedersachsen, deutlich vermehrt haben.



Als Präsident wurde gestern Prof. Dr. Franz Riemer gewählt, der bisher als Universitätsprofessor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover auffiel.
Darüber spricht man (eigentlich) nicht:


"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Pink"


Panne: Falsche Anrede der Ministerin unseres Bürgermeisters zum Beginn ihrer Rede.

Der ehrenamtliche Präsident des Niedersächsischen Musikverbandes e.V., Aloys Grba, und Osnabrücker Universitätsmusikdirektorin, Dr. Claudia Kayer-Kadereit, wurden zu Vize-Präsidenten des LMR gewählt.


Als weitere Präsidiumsmitglieder wirken nun Peter Harbaum aus Osnabrück, Martin Knauer und Kai Thomsen aus Celle, Johannes Münter aus Weyhe, Wolfgang Schröfel, Bernd-Christian Schulze und Bernd Voorhamme aus Hannover.

"Ich freue mich sehr, die bislang sehr gute Arbeit des Musikrates fortführen zu dürfen. Dabei bin ich mir sicher, zusammen mit dem Präsidium, den Mitgliedsverbänden und der Landesmusikakademie auch neue Ideen und Projekte verwirklichen zu können. Damit werden wir im ohnehin schon blühenden Musikleben in Niedersachsen neue Impulse setzen", ist sich der neugewählte Präsident sicher.
Hintergrund:

Der Landesmusikrat ist die Dachorganisation des Musiklebens in Niedersachsen. Ihm gehören die Landesverbände, Landesgruppen  und Institutionen aus allen Bereichen aller Musikberufe, der Musikausbildung, des Musizierens in der Freizeit und der Musikwirtschaft als Mitgliedsorganisationen an. Der Landesmusikrat repräsentiert damit mehr als eine halbe Million Bürger, die sich in Niedersachsen beruflich oder in der Freizeit mit Musik befassen.

Durch die Bündelung der Kompetenzen im Präsidium ist nahezu die gesamte Musikkultur Niedersachsens abgebildet. Der bisherige Musikrats-Präsident Prof. Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer, trat nach 18 Jahren im Amt aus Altersgründen nicht wieder zur Wahl an.

[image=5e1764b9785549ede64ccba0]Im Rahmen seiner Verabschiedung, die mit musikalischer Umrahmung feierlich wirkte, dankte die Kulturministerin Johanna Wanka, im Beisein von Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink, für sein Wirken und sagte zum Nachfolger gewandt "es wird nicht einfach sein, in die Fußstapfen Ihres Vorgängers zu treten". Sie würdigte Kemmelmeyers Arbeitswut, seine Penetranz und Durchsetzungsfähigkeit, die nach 30-jähriger Planung auch in das Entstehen der heutigen Landesmusikakademie mündeten.

[image=5e1764b9785549ede64ccba1]Thomas Pink lächelte uninterpretierbar, als die Ministerin sich über den künftigen Sitz des LMR in der Wolfenbütteler Seeliger-Villa freute und den positiven Ausblick auf die Nutzung des Wolfenbütteler Jugendgästehauses mit den Worten "da sind wir doch jetzt ganz gut beieinander" schmückte.

Nach ihrer Rede gab es ein Grußwort des LMR-Vizepräsidenten Aloys Grba und eine Laudatio des Präsidenten des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger, bevor der scheidende Präsident selbst ein Dankeswort sprach. Mit einem geselligen Beisammensein endete die Verabschiedung von Kemmelmeyer.

Fotos: WolfenbüttelHeute.de/ Marc Angerstein


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