Peine

Zwölf spannende Jahre im Kirchenkreis Peine gehen zu Ende


Udo Löhr wird nach zwölf Jahren verabschiedet. Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine
Udo Löhr wird nach zwölf Jahren verabschiedet. Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine

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22.02.2018

Peine. So viele Gemeinden wie er hat wohl kaum ein Pastor im Kirchenkreis Peine kennengelernt. Als Springer kam Udo Löhr 2006 ins Peiner Land und hat in den vergangenen zwölf Jahren in rund 30 Gemeinden den hauptamtlichen Seelsorger vertreten, manchmal nur kurz, manchmal, wie zuletzt in Lengede aber auch für ein, zwei Jahre.



Nun wird der Pastor in den Ruhestand verabschiedet, berichtet der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Peine. „Ich bin am Harzrand geboren, aber schon bald darauf nach Hannover gekommen. Dort bin ich aufgewachsen und hatte auch meine ersten Kontakte zur Kirche. Das war die Tituskirche in Vahrenheide, sehr sozial engagiert und damals in den 60ern auch sehr progressiv“, erinnert sich der 63jährige.

Nach dem Studium in Hamburg absolvierte Löhr sein Vikariat in Langenhangen und lernte dort intensive diakonische Arbeit kennen, unter anderem mit einem Krankenhaus auf Rädern. „Das war eine grundlegende Erfahrung, von der ich mein ganzes Leben lang gezehrt habe“, bekräftigt Löhr. Die erste Stelle trat er in Nordhorn an, bevor es ihn zurück nach Hannover zog, wo er bis zum Jahr 2000 tätig war.

Nicht nur Pastor


Nebenberuflich absolvierte er ein Zusatzstudium in Arbeitswissenschaften und strebte sogar die Dissertation an. „Dann übernahm ich die Pflege meiner Mutter und war sehr froh, zunächst im Kirchenkreis Hildesheimer Land und dann in Peine in der Nähe arbeiten zu können“, sagt der scheidende Pastor. Besonders am Herzen lag und liegt ihm die Arbeit mit Menschen in Sterbe- und Trauersituationen. Zudem konnte er als Springer mit neutraler Sicht von außen oft zur Lösung von Konfliktsituationen in den Gemeinden beitragen.

Sport, Kochen und Reisen


Für den Ruhestand hat sich Löhr auch schon etwas vorgenommen. „Ich werde mein Haus renovieren und wieder mehr Zeit dem Sport, dem Kochen und dem Reisen widmen“, freut er sich. Verabschiedet wird er durch Superintendent Dr. Volker Menke am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr in der Lengeder Kirche, da er dort zuletzt fast zwei Jahre lang die Pastorin während der Elternzeit vertreten hat. Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen.


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