Klarinettenfall gelöst

von Polizei Braunschweig


Foto: Polizei Braunschweig
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Braunschweig. Die in einem Musikgeschäft von der Polizei sichergestellte Klarinette (wir berichteten am 28.01.) konnte inzwischen von den Ermittlern zugeordnet werden. Das Instrument gehört einer 14-Jährigen Schülerin aus Braunschweig, die es samt Koffer an einer Straßenbahnhaltestelle in Gliesmarode vergessen hatte.

Gegen den 28-Jährigen, der die Klarinette im Wert von 1.300 Euro in dem Geschäft verkaufen wollte, wird jetzt wegen Fundunterschlagung und dem Versuch der Hehlerei ermittelt. Er war in Verdacht geraten, weil er für das Instrument keinen Eigentumsnachweis vorlegen konnte. Der Mann wohnt in unmittelbarer Nähe der betroffenen Straßenbahnhaltestelle. Er streitet die Tat bislang ab. Bei der Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer der sichergestellten Klarinette stießen die Ermittler im Fahndungscomputer der Polizei sofort auf vier im Bundesgebiet abhanden gekommenen Klarinetten des gleichen Typs. Alle Überprüfungen brachten zunächst kein Ergebnis. Erst die spätere Nachfrage der Mutter der Verliererin bei der Verkehrs GmbH führte zum Erfolg. Ein Straßenbahnfahrer erinnerte sich und gab den entscheidenden Hinweis auf die Veröffentlichung durch der Polizei.


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