Digitales Modell zur Parkraumnutzung startet in Goslar

Mithilfe von Sensoren werden freie und belegte Parkplätze auf dem Parkplatz er Kreismusikschule erfasst.

Die eingebauten Parksensoren zeigen auf dem Kreismusikschulparkplatz freie bzw. belegte Parkplätze an.
Die eingebauten Parksensoren zeigen auf dem Kreismusikschulparkplatz freie bzw. belegte Parkplätze an. | Foto: Stadt Goslar

Goslar. Kürzlich wurde in Zusammenarbeit mit der Bornemann AG, Spezialist für Sensorik und Telematik, ein Pilotprojekt der Stadt Goslar zum Thema Parkraumnutzung zur Umsetzung gebracht. In einem ersten Schritt hat die Bornemann AG insgesamt 14 Cavea-Parkplatz-Sensoren auf dem Parkplatz der Kreismusikschule installiert. Diese Sensoren erfassen sekundengenau, ob der Parkplatz frei oder belegt ist. Dies berichtet die Stadt Goslar.


Das Pilotprojekt dient der Stadt Goslar im Zuge der Digitalisierung dazu, Erfahrungen für die Erfassung, Verarbeitung und Nutzung der Daten zu sammeln. Um die Daten effizient und sicher zu übertragen, wird die Funktechnologie LoRaWAN genutzt. Damit werden die kleinen Datenpakete schnell, sicher und strahlungsarm vom Sensor zu einer Antenne und dann zu einem Server übertragen. Außerdem haben die Sensoren durch die LoRaWAN-Technologie eine sehr lange Lebensdauer, so hält die Batterie der Sensoren bis zu zehn Jahre. Mit dieser Technologie konnte eine sehr gute Lösung gefunden werden, da die Funkstrahlung von LoRaWAN nur ein Bruchteil der Strahlung von gängigen Netzen wie 4G/LTE oder 5G erzeugt.

In den nächsten Tagen wird es dann online möglich sein, zu sehen, welche Parkplätze frei oder belegt sind. Dieses Pilotprojekt ist ein weiterer Schritt bei der Digitalisierung in der Stadt Goslar, um auch in Zukunft sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Touristinnen und Touristen ein attraktiver Standort zu sein.


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