Mehrere Diebstähle aus Handtaschen - Polizei mahnt zur Vorsicht

Die Polizei gibt Tipps wie man sich schützen kann.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Alexander Panknin

Helmstedt. Am gestrigen Dienstag registrierte die Polizei in Helmstedt drei Fälle von Geldbörsendiebstahl aus Handtaschen. Die geschädigten Frauen hatten den Verlust ihrer Portemonnaies beim Einkaufen in verschiedenen Supermärkten der Kreisstadt festgestellt. Dies berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.


In einem der Fälle hätte eine 78-jährige Frau das Ablenkungsmanöver durch einen Tritt an den Fuß bemerkt und so die Tat entdeckt. Die 34-jährige Täterin habe von einer Funkstreifenbesatzung des Polizeikommissariates Helmstedt in der Nähe des Supermarktes angetroffen werden können. Die Geldbörse der Geschädigten samt Inhalt habe sie noch bei sich gehabt.

In den anderen beiden Fällen seien bisher keine Täter bekannt.

So schützt man sich vor Taschendieben


Wie die Polizei weiter mitteilt, würden sich Taschendiebe am typisch suchenden Blick erkennen lassen. Dabei würden sie den direkten Blickkontakt zum Opfer meiden und schauen eher nach der Beute. Daher sollten Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper getragen werden. Hand- oder Umhängetaschen sollten verschlossen auf der Körpervorderseite getragen oder unter den Arm geklemmt werden. Auch die Benutzung eines Brustbeutels, einer Gürtelinnentasche, eines Geldgürtels oder einer am Gürtel angeketteten Geldbörse könne helfen. Auf keinen Fall sollten Geldbörsen oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen gelegt werden.

Auch im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (zum Beispiel bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) sollten Handtaschen nicht an Stuhllehnen gehängt oder unbeaufsichtigt abgestellt werden.

Diese und weitere Tipps zum Schutz vor Kriminalität seien auch auf der Internetseite www.polizei-beratung.de des Programms Polizeiliche Kriminalprävention zu finden.


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