Kreisverkehrswacht besucht den Geopunkt Uhry

11. Januar 2018
Geopunkt Uhry zwischen Rhode und Uhry. Ein touristisches Ausflugsziel im Naturpark Elm-Lappwald. Foto: Kreisverkehrswacht
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Helmstedt. Die Kreisverkehrswacht hat sich um die touristische Wegweisung zum Geopunkt Uhry gekümmert. Im Rahmen einer Besichtigungsfahrt besuchten Vertreter der Kreisverkehrswacht den Geopunkt. Die amtliche Wegweisung zu diesem Ziel war verdreht und zeigte in Richtung Uhry. Der Behelfsparkplatz fiel negativ durch Müllablagerungen und Graffitis auf.

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Der Landkreis Helmstedt wurde darüber informiert. Der Informationspunkt an der Kreisstraße 8 zwischen Rohde und Uhry ist indes sehr informativ. Einige besondere Steine sind neben einem Behelfsparkplatz zur Besichtigung abgelegt. Informationstafeln stellen geologische Situationen dar.

Ein unter Naturschutz stehender besonders großer Findling fällt ins Auge. Er wurde in der Kiesgrube Evers Braunschweiger Sand und Kieswerke GmbH & Co.KG im Jahr 2004 gefunden und an den Aussichtspunkt verbracht. Mit einem Gewicht von 45 Tonnen ist er der schwerste Findling der in der Grube bisher gefunden wurde. Die anderen ausgestellten Findlinge sind rein optisch deutlich kleiner.

Der Findling stammt aus Schweden

Es konnte festgestellt werden, dass der Granitfindling aus Südschweden stammt und von dort während der Elsterkaltzeit (vor 500.000 bis 425.000 Jahren) oder während der Saalekaltzeit (vor 350.000 bis 127.000 Jahren ) durch das Fließen des Gletschereises bis nach Uhry transportiert wurde. Der Aussichtspunkt bei Uhry lässt auch einen Blick auf die Quarzsandgewinnung zu. Fotos: 

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