Schatta: „Betriebe brauchen unbürokratische Förderung“

12. Januar 2018
Der CDU Landtagsabgeordnete Oliver Schatta äußert zum politischen Austausch in der Handwerkskammer. Kammerpräsident Detlef Bade, MdL Oliver Schatta und Kammerhauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer (v.l.) Foto: Handwerkskammer
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Braunschweig. Der CDU-Landtagsabgeordnete und selbstständige Kfz-Technikermeister Oliver Schatta versicherte bei einem Gespräch in der Handwerkskammer in Braunschweig, dass er sich im Wirtschaftsausschuss des Landtages besonders für die Belange kleiner und mittlerer Betriebe einsetzen werde.

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In einer Mitteilung der Handwerkammer wird Schatta zitiert:„Diese Betriebe bilden das Rückgrat der Wirtschaft in Niedersachsen. Wenn wir dieses Rückgrat stärken wollen, gelingt das nur über eine unbürokratische Förderung.“ Niederschwellige Unterstützung mit „möglichst wenig Papierkram“ sei das Ziel.

Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer, griff diesen Ansatz auf und regte ein Förderprogramm zur Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen an: „Betriebliche Investitionen, Marktanpassungen und Prozessänderungen im Zuge der Digitalisierung sollten vom Land gefördert werden.“ Der flächendeckende Ausbau der Breitbandinfrastruktur sei eine Grundvoraussetzung, reiche aber nicht aus. Eine ergänzende einzelbetriebliche Förderung, wie es sie beispielsweise in Baden-Württemberg gebe, sei auch in Niedersachsen erforderlich.

Eine zügige Umsetzung bereits angekündigter Fördermaßnahmen forderte Kammerhauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer. Die Hängepartie bei der Meisterprämie, mit der die Meisterausbildung im niedersächsischen Handwerk finanziell unterstützt werden soll, müsse beendet werden. „Teilnehmer und potenzielle Interessenten an der Meisterfortbildung brauchen ebenso Klarheit wie wir“, sagte Sudmeyer.

Auch das Thema Verkehr wurde diskutiert. „Mobilität ist wichtig, vor allem für das Handwerk. Die A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg muss kommen“, sagte Schatta. Zu verhindern gelte es aber die drohenden Dieselfahrverbote in den Innenstädten: „Damit würde man einen ganzen Wirtschaftszweig lahmlegen“, so Schatta

 

 

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