Stiller Tag vor dem Osterfest: Warum heute alles ruhig bleiben muss

Für die Kirche ist Ostern das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Der Karfreitag hat hier eine ganz besondere Bedeutung.

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Symbolfoto | Foto: Pixabay

Region. Das Osterfest steht unmittelbar bevor. Mit dem Karfreitag wird das Osterfest, das übrigens das höchste und wichtigste Kirchenfest der evangelischen Kirche ist, quasi eingeläutet. An diesem Tag lassen es Menschen vielerorts ruhig angehen. Schon allein deshalb, weil es per Gesetz genau so gewollt ist.



In Niedersachsen wird es über die Osterfeiertage also besonders ruhig. Das bedeutet, dass von Gründonnerstag, ab 5 Uhr, bis Ostersamstag öffentliche Tanzveranstaltungen untersagt sind. Am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag sind in der Zeit von 7 bis 11 Uhr keine öffentlichen Unterhaltungsveranstaltungen erlaubt – dazu zählen zum Beispiel Tanzveranstaltungen, öffentliche Sportereignisse oder der Betrieb von Spielhallen.

Alles bleibt ruhig


Der Karfreitag gehört, neben dem Volkstrauertag und dem Totensonntag zu den "stillen Feiertagen" in Niedersachsen und ist besonders geschützt. Am Karfreitag sind außerdem Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb, die über den Schank- und Speisebetrieb hinausgehen, öffentliche sportliche Veranstaltungen und alle sonstigen öffentlichen Veranstaltungen verboten, außer wenn sie der geistig-seelischen Erhebung oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen und auf den ernsten Charakter des Tages Rücksicht nehmen.


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