Neuer Look in Wolfenbüttel: Warum die Gosse jetzt gerade ist

Man achte auf die Details. Bei der Sanierung der Fußgängerzone hat man etwas verändert.

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Nicht mehr schräg. In Wolfenbüttels Fußgängerzone werden die neuen Gossen jetzt gerade gesetzt.
Nicht mehr schräg. In Wolfenbüttels Fußgängerzone werden die neuen Gossen jetzt gerade gesetzt. | Foto: Werner Heise

Wolfenbüttel. Die Arbeiten auf der Baustelle in der Fußgängerzone gehen sichtbar voran. Im Bereich zwischen der Okerstraße und dem Alten Tore liegt halbseitig bereits der neue Belag. Und damit wird auch sichtbar, dass sich im Vergleich zum Bereich Krambuden etwas verändert hat.



Anders als im ersten Sanierungsbereich der Fußgängerzone hat man Veränderungen bei der in der Mitte gelegenen Gosse vorgenommen. Wie die Stadtverwaltung im jüngsten Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt mitteilte, setzt man nun auf eine gerade Gosse, die sogenannte Pultgosse.

Bauart und Lieferverkehr sorgten für Schäden


Im Bereich des Großen Zimmerhofes, der Löwenstraße und den Krambuden wurde seinerzeit eine Muldengosse angelegt. Diese fällt von den Seiten her schräg ab und ist so schlechter begehbar. Zudem habe die Bauweise gerade durch den liefernden Schwerlastverkehr für Fugenschäden gesorgt, teilte man mit.

Die Stadt plant die Sanierung der Fußgängerzone nun auch im Bereich Am Alten Tore durchzuführen und möchte hierzu einen vierten Bauabschnitt eröffnen. Mehr Informationen dazu lesen Sie in unserem Artikel Straße "Am Alten Tore" soll saniert werden. Und auch sonst gibt es Veränderungen in der Innenstadt Wolfenbüttels zu entdecken, wie wir in unserem Artikel Schon bald fertig: Was es mit den neuen Masten auf sich hat berichten.


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