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1.200 Meter Trinkwasserleitungen für die Schwicheldter Straße



Peine

1.200 Meter Trinkwasserleitungen für die Schwicheldter Straße


Im August beginnen die Arbeiten an den Trinkwasserleitung in der Schwicheldter Straße in Vöhrum . Symbolfoto: Alexander Panknin
Im August beginnen die Arbeiten an den Trinkwasserleitung in der Schwicheldter Straße in Vöhrum . Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Peine. Ab der 35. Kalenderwoche wird die Trinkwasserleitung in der Schwicheldter Straße in Vöhrum modernisiert. „Bis Ende des Jahres werden wir rund 1.200 Meter des alten Rohrnetzes durch neue Kunststoffleitungen ersetzen“, kündigt Karsten Behrens, zuständiger Bau­leiter des Wasserverbands Peine, an.



Der Verband investiert rund 430.000 Euro in diese nachhaltige Infrastrukturmaßnahme in Vöhrum.

Bohrspülverfahren sichert geringen Straßenaufbruch


Die Arbeiten beginnen im südlichen Bereich an der Bahn und setzen sich abschnittsweise fort. Mit signifikanten Einschränkungen sei nicht zu rechnen. „Wo immer die Rahmenbe­dingun­gen es zulassen, wird die erfahrene Fachfirma PRT im sogenannten Spülbohrverfahren arbeiten“, so Behrens. Dabei kann von einzelnen Baugruben aus gearbeitet werden, ein großflächiger Straßen­aufbruch wird vermieden. Die Kunststoffleitung mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern wird dann computergesteuert über diese Baugruben abschnittsweise ins Erdreich eingezogen. Der Verkehr kann in der Regel an diesen Baugruben vorbeigeleitet werden. Allerdings könnten die Rahmen­bedingungen in der Schwicheldter Straße es notwendig machen, dass zeitweise eine kurzzeitige Einbahnstraßenregelung greifen müsse, um die Rohrnetzarbeiten für alle Verkehrs­teilnehmer sicher ausführen zu können. „Dann wird es eine entsprechende Ausschilderung geben. Wir halten die Einschränkungen bewusst so gering wie möglich, ganz ausschließen können wir eine kurzzeitige Einbahnstraßenführung allerdings nicht und danken für das Verständnis. Die Sicherheit der Arbeiter sowie aller Verkehrsteilnehmer muss Vorrang haben“, führt der Bauleiter aus.

Trinkwasserversorgung gesichert


Die Trinkwasserver­sorgung bleibt auch während der Bauphase über das bestehende Netz gesichert. Erst wenn die neuen Leitungen strenge Tests bestanden haben, gehen sie in Betrieb. Zudem werden 44 Hausanschlüsse an die neuen Leitungsverläufe angepasst. Im Zuge dieser Umstellung kommt es zu kurzzeitigen Ver­sor­gungs­unter­brechungen. Diese werden den Anliegern aber von der Fachfirma rechtzeitig vorher angekündigt.

Leitung aus 50er Jahren wird ersetzt


Diese Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Infrastrukturpflege des Wasserverbands Peine und Teil des sogenannten Prioritätenprogramms. Dieses steuert anhand von Leitungsalter, Rohrzustand und etwaigen Schadensfällen die Investitionen. Diese Maßnahme in Vöhrum hat die höchste Priorität. Denn aufgrund des Leitungs­alters, es werden Graugussleitungen aus den 50er Jahren ersetzt, haben natürliche Ablagerungen, sogenannte Inkrustationen, den Rohr­durchmesser im Innern deutlich verkleinert. Das führt zu Druckeinschränkungen und der Möglichkeit von Trübungen. „Mit dieser Investition sichern wir die Qualitätsversorgung der Anwohner über viele Jahrzehnte. Es ist eine nachhaltig greifende Investition, von der auch nachfolgende Generationen noch profitieren werden“, betont Behrens.


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