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"1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: Jubiläumsprogramm verfügbar



"1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: Jubiläumsprogramm verfügbar

Eines der Highlights im Programm ist die Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach", in der Wolfsburger Innenstadt.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Pixabay

Wolfsburg. Seit 1.700 Jahren leben Jüdinnen und Juden nachweislich auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Für Wolfsburg und die Jüdische Gemeinschaft ist 2021 ein Festjahr, an dem Vertreter aus den Bereichen Religion, Gesellschaft und Kommune mitwirken. Zu diesem Anlass hat sich ein Zusammenschluss aus zahlreichen Wolfsburger Akteuren mit einer Reihe von Veranstaltungen gebildet, die das lebendige und vielfältige jüdische Lebens zeigen soll.



Initiatoren sind die Orthodoxe Jüdische Gemeinde zu Wolfsburg, die Liberal Jüdische Gemeinde Wolfsburg – Region Braunschweig, das Abrahamforum, die Stadt Wolfsburg, der Stadtjugendring und die Organisationen des Schulterschlusses der Wolfsburger Demokrat*innen. Vertreter und Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen beteiligen sich mit Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und vielen weiteren Veranstaltungen, um die lange und reichhaltige jüdische Kultur in Deutschland zu zeigen und in die Zukunft zu führen.

Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration: "Möglichst viele Menschen sollen die Möglichkeit haben, jüdischer Geschichte zu begegnen und ebenso den Alltag jüdischer Menschen in Deutschland besser kennenzulernen. Auf diese Weise wird zudem ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Es gibt eine lebendige jüdische Kultur, die wir mit der Veranstaltungsreihe in diesem Festjahr aufzeigen und feiern wollen: von Musik über Filme bis hin zu Kochkursen ist alles mit dabei. Wir können als Stadtgesellschaft viel Neues dazulernen – dafür bedanke ich mich herzlich bei allen Beteiligten, die dieses bunte Programm ermöglichen."


Programmheft ist da


Stadtjugendring und IG Metall haben diese Vielzahl von Veranstaltungen zu Demokratie und Vielfalt in einem Programmheft zusammengefasst. Es ist ab sofort in den teilnehmenden Einrichtungen erhältlich. Alle darüber hinaus stattfindenden Programmpunkte sowie Aktualisierungen werden auf der Seite www.geschlossen-weltoffen.de veröffentlicht werden.


Eines der Highlights im Programm ist die Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach", die mit großformatigen Präsentationen vom 28. Juli bis 29. August in der Wolfsburger Innenstadt zu sehen sein wird und den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland würdigt. Bei einer Veranstaltung am 31. Juli um 10 Uhr wird die Ausstellung durch Vertreter*innen des Schulterschlusses und Tova Harety, Kulturreferentin des Landesverbands Jüdischer Gemeinden in Niedersachsen, offiziell eröffnet (weitere Infos unter www.juedische-sportstars.de). Zudem wird die Hamburger Band "Danube’s Banks" am 29. August von 15 bis 17 Uhr mit einer reißenden Mischung aus Gypsy Swing, Klezmer und Balkan Beats auf der Bühne in der Innenstadt die Wolfsburger*innen zum Tanzen bringen.



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