Braunschweig | Gifhorn

150 Gäste beim "Abend der Region" im Mühlenmuseum


Mit den MdB aus der Region, zahlreichen MdL, Sozialministerin Dr. Carola Reimann (Mitte) feierte der Regionalverband Großraum Braunschweig seinen Abend der Region im Mühlenmuseum in Gifhorn. Foto: Regionalverband / Lutz Bierwirth.
Mit den MdB aus der Region, zahlreichen MdL, Sozialministerin Dr. Carola Reimann (Mitte) feierte der Regionalverband Großraum Braunschweig seinen Abend der Region im Mühlenmuseum in Gifhorn. Foto: Regionalverband / Lutz Bierwirth.

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30.08.2019

Gifhorn. Der Regionalverband Großraum Braunschweig hat mit mehr als 150 Gästen den „Abend der Region“ im Mühlenmuseum Gifhorn gefeiert. Eingeladen waren die Verbandspolitik, Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, zahlreicher Verkehrsunternehmen, verschiedener Landesbehörden und auch der Bundespolitik. Der Regionalverband Großraum Braunschweig berichtet in einer Pressemittteilung.


Der Verbandsvorsitzende des Regionalverbands Großraum Braunschweig, Detlef Tanke, freute sich, bei herrlichem Spätsommerwetter in der idyllischen und touristisch attraktiven Kulisse des Gifhorner Mühlenmuseums mehr als 150 Gäste aus der Region zu begrüßen. Insbesondere da er sich damit auf heimischen Boden befand, da Tanke in Hillerse im Landkreis Gifhorn wohnt.

Schnelle Antworten auf den Klimawandel


Er hob in seiner Rede viele Projekte des Regionalverbands hervor, von denen der Landkreis Gifhorn unmittelbar in den zurückliegenden Monaten profitierte oder zeitnah einen direkten Nutzen haben wird. Dabei stellte er den bevorstehenden Baubeginn des Begegnungsgleises in Rötgesbüttel heraus, denn dadurch wird der wichtige Stundentakt auf der Bahnstrecke Gifhorn - Braunschweig ab Fahrplanwechsel 2020/2021 möglich.
Aber auch kritische Töne waren vom Verbandsvorsitzenden zu hören: „Der Bürger erwartet von der Politik und den Verwaltungen zurecht rasche und gute Lösungen für viele brennende Fragen bei Mobilität und Klimawandel und der dafür notwendigen Energiewende. Tanke: „Wir brauchen ein tiefgründiges Umdenken: Anforderungen an Planungsprozesse müssen einfacher werden und die „Beachtlichkeit von Planungsfehlern“ darf nicht zum Scheitern fast jedes Projekts vor Gericht führen. Dazu gehört auch wieder mehr Gemeinwohl statt Partikularinteressen Geltung zu verschaffen.

Entwicklungen im Tourismus


Nach diesen nachdenklich stimmenden Worten übergab Tanke an den Gastredner des Abends. „Zur Zukunft des Destinationsmanagements“ lautete der Titel von Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack, Leiter des Instituts für Tourismus- und Regionalforschung an der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel. Das Publikum lauschte interessiert dem spannenden Vortrag über Trends und Entwicklungen im Tourismus. Doch warum dieses Thema auf dem Abend der Region des Regionalverbands? Seit zwei Jahren hat der Verband den gesetzlichen Auftrag zur „Erstellung von regionalen Tourismuskonzepten, Unterstützung von Kommunen und regionalen Vermarktungsorganisationen bei der touristischen Vermarktung sowie bei der regionalen Öffentlichkeitsarbeit, auch im Bereich Regionalmarketing“.

Dem Ambiente entsprechend verlebten die Gäste im Anschluss einen rustikalen Abend mit interessanten Gesprächen bei einer zünftigen Brotzeit im urigen Trachtenhaus des Mühlenmuseums.


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