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Wolfsburg: 21-Jähriger uriniert an Mauer und beleidigt minderjährige Mädchen



Wolfsburg

21-Jähriger uriniert an Mauer und beleidigt minderjährige Mädchen

Auch die eingesetzten Beamten bedachte der stark Alkoholisierte mit Schimpftiraden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Anke Donner

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Wolfsburg. Am Dienstagnachmittag randalierte ein 21 Jahre alter Wolfsburger in Ehmen und beleidigte dabei Passanten, darunter zwei Kinder in obszöner Weise. Wie die Polizei in einer Pressemeldung berichtet, hatte der stark alkoholisierte junge Mann auch sein "kleines Geschäft" in der Öffentlichkeit verrichtet und später die Beamten beleidigt. Er landete im Gewahrsam.



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Gegen 14.16 Uhr wurde der Polizei eine randalierende Person in der Straße Feldscheide gemeldet, die ihre Notdurft in aller Öffentlichkeit an einer Mauer entrichtet hatte und Passanten beleidigen würde. Die Polizei entsandte mehrere Streifenwagen und wurde vor Ort von mehreren Bürgern angesprochen, die den Beamten Hinweise auf den Verursacher gaben, der sich in Richtung der Straße Laagholz entfernt hatte.

Zwei Mädchen beleidigt



Am Skater Park zwischen den Straßen Feldscheide und Laagholz wurden zwei minderjährige Mädchen angetroffen, die den Beamten mitteilten, dass auch sie von dem Beschuldigten beleidigt worden seien. Schlussendlich konnte der Beschuldigte auf einem Schotterweg zwischen einem Kindespielplatz und der Straße Wulfhagen angetroffen, angehalten und kontrolliert werden.

Bei dem Beschuldigten handelte es sich um einen 21 Jahre alten Mann aus Wolfsburg. Bei der Kontrolle durch die Beamten verhielt sich der 21-Jährige aufbrausend und begann lautstark die eingesetzten Beamten zu beleidigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,05 Promille. Trotz mehrfacher Ermahnungen und Belehrungen hörte der 21-Jährige nicht auf in aller Öffentlichkeit die Beamten mit obszönen Schimpfworten zu titulieren. Dabei prahlte er gegenüber den Beamten, dass er schon mehrfach Ordnungsgelder bezahlt zu haben, was ihm jedoch egal sei. Da die Höhe der Ordnungsgelder oder auch die Gesamtsumme ihr Ziel scheinbar verfehlt hatten, beschlossen die Ordnungshüter dem Treiben des 21-Jährigen ein Ende zu bereiten und nahmen ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung mit auf die Dienststelle.

Mehrere Verfahren folgen


Hier durfte er bei den Beamten als Gast in der Gewahrsamszelle den Rest des Tages verbringen und sich auf mehrere bevorstehende Verfahren wegen Beleidigung einstellen. Er wurde gegen 20.15 Uhr aus behördlicher Obhut entlassen und konnte seinen Heimweg antreten.


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