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220.000 Personen auf der Warteliste: So soll es mit den Impfungen weitergehen



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220.000 Personen auf der Warteliste: So soll es mit den Impfungen weitergehen

Anfang April könnte die zweite Prioritätsgruppe starten. Dann sollen aber nicht wieder alle gleichzeitig aufgerufen werden.

von Alexander Dontscheff


Symbolbild
Symbolbild Foto: Rudolf Karliczek

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Hannover. Derzeit stehen in Niedersachsen 220.000 Personen auf der Warteliste der Impfzentren. Das berichtete Heiger Scholz, Leiter des Corona-Krisenstabes, am heutigen Dienstag in einer Pressekonferenz. Dabei sei dies natürlich ein dynamischer Prozess. Für abgearbeitete Fälle kämen neue hinzu. Man rechne damit, in der 14. Kalenderwoche soweit zu sein, mit der zweiten Impfgruppe starten zu können.



Diese zweite Prioritätsgruppe sei mit zwei bis drei Millionen Menschen deutlich größer als die erste. Nicht nur deshalb, sondern aufgrund der gemachten Erfahrungen, wolle man nicht wieder alle Berechtigten gleichzeitig aufrufen, sich impfen zu lassen. Wie Anke Pörksen aus der Staatskanzlei ergänzte, werde auch die Gruppe der 70 bis 79-Jährigen (etwa 756.000 Menschen) noch einmal unterteilt. Zunächst seien nur die 75- bis 79-Jährigen an der Reihe. Die Menschen, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen impfberechtigt sind, werden auf 500.000 bis 700.000 geschätzt. Hier könnte allerdings mit dem Impfen schon eher begonnen werden. Zumindest Menschen, die unter 65 Jahre alt sind und für die der AstraZeneca Impfstoff zugelassen ist. Bei der Benachrichtigung der erkrankten Personen setze man auch auf die Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten. Konkrete Pläne gebe es hier aber noch nicht.

Außerdem in der zweiten Impfgruppe befinden sich weitere Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen. Ihre Anzahl wird auf 560.000 geschätzt. Da die Diskussion um die Berufsgruppen, die noch in die Priorität 2 aufsteigen könnten, nicht abgeschlossen ist, gibt es hier keine Zahlen.

Es wird noch weniger Impfstoff zurückgehalten


Eine weitere Neuerung gibt es auch bei der Zurückhaltung des Impfstoffes von Biontech-Pfizer. Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission würden nur noch ein Fünftel bis ein Viertel für die Zweitimpfung zurückgehalten. Erst vergangene Woche hatte das Land bekannt gegeben, nicht mehr die Hälfte des Impfstoffes zurückhalten zu wollen, sondern nur noch ein Drittel (regionalHeute.de berichtete).


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