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29 neue Coronafälle in Alten- und Pflegeheim in Braunschweiger Weststadt



Braunschweig

29 neue Coronafälle in Alten- und Pflegeheim in Braunschweiger Weststadt

Nachdem sich vier Personen in dem Heim mit dem Coronavirus infiziert hatten, ergaben die großflächigen Tests nun weitere 29 positive Fälle.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Marvin König

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Braunschweig. In einem Alten- und Pflegeheim in der Donaustraße sind heute die Ergebnisse von großflächigen Testungen bekannt geworden. Zu den bereits in den vergangenen Tagen nachgewiesenen vier Infektionen mit Covid-19 sind nach Auswertung der 120 Tests nun noch einmal 29 positive Fälle hinzugekommen. Davon sind 24 Bewohnerinnen und Bewohner sowie neun Personen aus der Mitarbeiterschaft. Insgesamt leben 93 Bewohnerinnen und Bewohner in dem Heim. Die Verläufe bei den Bewohnerinnen und Bewohnern sind bisher nach Auskunft der Heimleitung mild. Bereits seit Beginn des Ausbruchgeschehens bestand regelmäßiger Kontakt zum Gesundheitsamt. Ein Betretungsverbot war nach Auftreten der ersten Fälle bereits ausgesprochen worden. Dies teilt die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung mit.



Ausgegangen wäre das Ausbruchsgeschehen zunächst Ende November von einer Mitarbeiterin. Es wäre dabei auf einen Bereich des Heims begrenzt gewesen. In der Folgezeit sei es zu einem weiteren Ausbruchsgeschehen in anderen Teilen des Heims gekommen, das mit dem ersten nicht in Verbindung stehe und dessen Ursache nicht verlässlich geklärt werden könne. Das Heim hätte zwischenzeitlich Schnelltests durchgeführt mit mehreren positiven Ergebnissen, sodass am Mittwoch flächendeckende Tests von Gesundheitsamt, Feuerwehr und Hilfsdiensten stattfanden. Aufgrund der dabei festgestellten deutlichen Steigerung der Infektionszahlen haben Mitarbeiter des Gesundheitsamts am heutigen Freitagnachmittag die Einrichtung aufgesucht, mit der Heimleitung die bisherigen Maßnahmen besprochen und weitere Hinweise gegeben.

Wichtige Maßnahmen wären durch das Heim bereits ergriffen worden. So seien etwa im gesamten Haus die Gemeinschaftstoiletten geschlossen worden. Das Personal arbeite ausschließlich mit Brille oder Schutzschild und FFP 2 Maske.

Durch die Einrichtung würden jeweils montags und freitags Schnelltests bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch einen externen Dienstleister durchgeführt werden. Darüber hinaus würden weitere Schnelltests bei symptomatischen Personen durchgeführt. Das Gesundheitsamt empfahl, bereichsübergreifend eingesetztes Personal jetzt täglich einem Schnelltest zu unterziehen. Schließlich seien die Vertreter der Einrichtung gebeten worden, das Personal noch einmal hinsichtlich der Basishygiene (Händehygiene, Umgang mit Schutzkleidung, Flächendesinfektion) zu schulen.


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