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35 Jahre Partnerschaft der Kirchenkreise Peine und Borwa II



Peine

35 Jahre Partnerschaft der Kirchenkreise Peine und Borwa II


In Peine ist man stolz auf die lange Partnerschaft mit dem südafrikanischen Kirchenkreis Borwa. Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine
In Peine ist man stolz auf die lange Partnerschaft mit dem südafrikanischen Kirchenkreis Borwa. Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine

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Peine. Mit einem Regionalgottesdienst in der Friedenskirche feierte der Kirchenkreis Peine das 35-jährige Bestehen der Partnerschaft mit dem südafrikanischen Kirchenkreis Borwa II. Passend dazu begrüßte Organist Peter Cyganek mit dem Lied „The Lion Sleeps Tonight“ die Besucher. Hierüber berichtet der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Peine in einer Pressemitteilung.



Zunächst gab es für die Gäste zahlreiche Informationen über den bisherigen Verlauf der Partnerschaft, deren Ziele und die bereits umgesetzten Projekte.
„Ende der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre war ein südafrikanischer Pastor in Oberg tätig. Da entstand die Idee, eine Partnerschaft zu begründen, was dann 1984 erfolgte. Das war noch zu Zeiten der Apartheid in Südafrika. Borwa liegt an der Grenze zu Botswana und dehnt sich rund 250 Kilometer aus. Es gibt 15 Kirchengemeinden und zahlreiche Kapellen. Gottesdienste dauern auch gerne mal vier Stunden und es wird viel gesungen und getanzt“, berichtet Wolfgang Klingenberg vom Borwa-Partnerkreis.


Besonders stolz sei der Partnerkreis auf die bereits erfolgreich umgesetzten Projekte wie die Finanzierung des Schulgeldes, der Schuluniformen und auch der Schulspeisung für arme Kinder. Ein großes Augenmerk liege zudem auf der Gesundheitsfür– und vorsorge. Aids, Tuberkulose und multiresistente Keime seien nach wie vor ein großes Problem in Borwa. Die medizinische Versorgung könne mit der deutschen nicht verglichen werden.

In einer Dialogpredigt griffen Prädikantin Manuela Hoyer, ebenfalls Mitglied des Partnerkreises, und Pastorin Anja Jäkel das Thema der gegenseitigen Hilfe auf. Sie berichteten von Erfahrungen in Südafrika und mit den Besuchern aus Borwa in Peine und nahmen Bezug auf den Jakobusbrief zur Verbindung des Glaubens mit den Werken.

Gaby Valendiek vom Partnerkreis verlas ein Grußwort des südafrikanischen Deans Moabi zur Partnerschaft. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei südafrikanischem Gebäck noch Gelegenheit für angeregte Gespräche.


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