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38-Jähriger stirbt beim Baden im Ölper See - Taucher bergen Körper aus sechs Meter Tiefe

Der Mann sei nach kurzer Zeit untergegangen. Die Feuerwehr suchte den See ab, fand ihn aber nicht bis die Rettungstaucher aus Wolfsburg an der Unglücksstelle eintrafen.

Die Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg am Ölper See. Foto: aktuell24/DC

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27.06.2020

Braunschweig. Die Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig wurde am Freitagabend um 22:41 Uhr von Passanten am Ölper See darüber informiert, dass dort eine Person im Wasser untergegangen sei. Daraufhin wurde umgehend der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte nach sechs Minuten eintrafen, wurden sie von Passanten darüber informiert, dass ein Freund zirka zehn Meter vom Ufer im Ölper See untergegangen sei. Zwei Passanten waren auch schon im Wasser und hätten nach dem 38-Jährigen gesucht. Die Feuerwehr suchte den See mit Rettungsbooten ab und forderte die Unterstützung der Berufsfeuerwehr Wolfsburg an, diese kam in Form von zwei Rettungstauchern. Die Taucher fanden den Mann schließlich. Der Notarzt konnte nach Reanimationsversuchen nur noch dessen Tod feststellen. Dies berichtet die Feuerwehr Braunschweig.


Sofort wurden zwei Rettungsboote ins Wasser gelassen und der geschilderte Seebereich nach der Person abgesucht. Parallel wurden die Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg, ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera, die Ortsfeuerwehren Rühme und Veltenhof sowie die Notfallseelsorge zur Einsatzstelle alarmiert. Die Polizei hat in der Anfangszeit zunächst Leuchtmunition verschossen, um gegebenenfalls die Person an der Oberfläche zu erkennen. Danach wurden zahlreiche Beleuchtungsgeräte der Feuerwehr aufgestellt und der See abgeleuchtet. Die Ortsfeuerwehren suchten den Uferbereich ab, während die Berufsfeuerwehr die Suche auf dem Wasser mit Unterstützung des Polizeihubschraubers durchführte. Als die Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg zur Suche ins Wasser gegangen sind, war die Sicht im Wasser gleich Null. Nach zirka sechs Minuten konnte ein Retttungstaucher etwa zehn bis zwölf Meter vom Ufer entfernt in sechs Meter Tiefe die Person an der geschilderten Stelle auffinden und an den Uferbereich ziehen. Am Ufer wurde von der Notärztin unmittelbar die Reanimation eingeleitet. Nach einiger Zeit konnte nur noch der Tod festgestellt werden.
Die anwesenden Passanten am Ufer wurden von der Notfallseelsorge betreut.

Die Ermittlung zur Unfallursache wurde von der Kriminalpolizei übernommen.

Im Einsatz waren 43 Einsatzkräfte der Feuerwehr Braunschweig und des Rettungsdienstes sowie die Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg. Um 1:10 Uhr wurde der Einsatz beendet.


Die Feuerwehr vor Ort. Foto: aktuell24/DC




Eines der Rettungsboote suchte nach dem Verunglückten. Foto: aktuell24/DC



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