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3N Kompetenzzentrum zu Gast bei Niedersächsischen Landesforsten



Braunschweig

3N Kompetenzzentrum zu Gast bei Niedersächsischen Landesforsten


Treppenhaus der Betriebsleitung der Niedersächsischen Landesforsten. Foto: Niedersächsische Landesforsten
Treppenhaus der Betriebsleitung der Niedersächsischen Landesforsten. Foto: Niedersächsische Landesforsten

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Braunschweig. Zur diesjährigen Mitgliederversammlung lud das Kompetenzzentrum 3N e. V. am 14. August in die Unternehmenszentrale der Niedersächsischen Landesforsten nach Braunschweig ein. Darüber informieren die Landesforsten in einer Pressemitteilung.



Neben den Mitgliedern des Vereins, der sich für nachhaltige, biobasierte Prozessketten und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe aus Land- und Forstwirtschaft einsetzt, begrüßte Reinhard Winter, Landrat des Landkreises Emsland und erster Vorsitzender, auch Jan Hassan von der Firma Pollmeier Massivholz. Hassan bereicherte das Programm mit einem Gastvortrag zum Thema "BauBuche". Im Anschluss konnten sich die Teilnehmenden bei einem Rundgang durch die 2016 gebaute Unternehmenszentrale der Landesforsten von der Vielseitigkeit des Baustoffs Holz überzeugen.

Hassan stellte in seinem Vortrag das von der Firma Pollmeier entwickelte Produkt "BauBuche" vor. Der aus miteinander verleimten Buchenfurnieren bestehende Holzwerkstoff kann in unterschiedlichen Dimensionen hergestellt werden und verfügt über Eigenschaften, die den Einsatz im Konstruktionsbau ermöglichen. "Ein Bereich, in dem bisher fast ausschließlich Nadelhölzer, Stahl oder Beton eingesetzt werden." erklärte Jan Hassan. "Vor dem Hintergrund des Klimawandels und weil seit den 1980er Jahren aus ökologischen Gründen insbesondere in Niedersachsen vor allem Laubhölzer wie Buche angebaut werden, ist die Entwicklung zukunftsweisend." lobte der Vorsitzende Reinhard Winter die Innovation.

Im Anschluss führte Klaus Jänich, Vizepräsident der Landesforsten, durch den sanierten Altbau und den damit verbunden Neubau in Holzständerbauweise, in dem die Landesforsten-Zentrale seit 2016 ansässig ist. "Wir haben hier in Konstruktion, Fassade, Dämmung, Fußböden und Decken rund 341 Kubikmeter Holz all unserer Hauptbaumarten verbaut. Das verwendete Holz hat im Zuge seines Wachstums etwa 340 Tonnen CO2 gebunden." erläuterte Jänich die Klimaschutzleistung des Holzbaus, die durch Beheizung mit einer Holzpelletheizung noch erhöht wird.


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