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4.698 Goslarer waren im Juni arbeitslos



Goslar

4.698 Goslarer waren im Juni arbeitslos

von Frederick Becker


Im zurückliegenden Juni waren mehr freie Stellen gemeldet als im Mai. Symbolfoto: Robert Braumann
Im zurückliegenden Juni waren mehr freie Stellen gemeldet als im Mai. Symbolfoto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Goslar. Die Zahl der Arbeitslosen im Kreisgebiet sank im vergangenen Monat um 17 auf einen Wert von nunmehr 4.698. Das entspricht einem Rückgang von 0,4 Prozent.



Die Arbeitslosenquote belief sich im Juni auf 6,9 Prozent. 56,6 Prozent der Arbeitslosen waren Männer. 37,3 Prozent sind langzeitarbeitslos.34,2 Prozent waren älter als 50 Jahre. Im Juni waren 1.105 freie Arbeitsstellen gemeldet, verglichen mit dem Mai ist das ein Plus von 12 Stellen.

Die Arbeitslosenzahl ist leicht um 149 auf insgesamt 21.602 Personen gesunken. „Die Konjunktur läuft rund: die Beschäftigung wächst, offene Stellen sind auf einem Höchst- stand, Betriebe stellen ein und halten zugleich ihre Fachkräfte, die auf dem Arbeitsmarkt immer knapper werden“, skizziert Harald Eitge, Chef der Agentur für Arbeit. Menschen ohne Berufsabschluss seien im Agenturbezirk viermal häufiger arbeitslos als ausgebildete Fachkräfte.
Durchschnittlich lag die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Braunschweig-Goslar im Jahr 2016 bei sieben Prozent. Die qualifikationsspezifische Arbeitslosenquote liege bei Menschen ohne Berufsausbildung bei 25,1 Prozent, mit abgeschlossener Berufsausbildung bei 4,1 Prozent. „Dass Akademiker ein geringeres Risiko haben, arbeitslos zu werden als Ungelernte, ist bekannt.

Die Statistik bestätigt nun: Die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote bei geringqualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, der mit dem Strukturwandel verbundene Abbau bzw. Wandel von Arbeitsplätzen im Bereich Helfer- und Hilfskräfte sowie die anhaltende Nachfrage nach Fachkräften in unserer Region erfordern weiterhin gezielte Anstrengungen, um insbesondere jungen Erwachsenen das Nachholen eines Berufsabschlusses zu ermöglichen“, so Eitge.


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