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42. Altstadtfest in Fallersleben: das Fazit

von Jan Weber


Das 42. Altstadtfest in Fallersleben hielt, was es versprochen hatte. Alle Besucher waren rundum glücklich und zufrieden. Foto: Jan Weber
Das 42. Altstadtfest in Fallersleben hielt, was es versprochen hatte. Alle Besucher waren rundum glücklich und zufrieden. Foto: Jan Weber Foto: Jan Weber

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27.08.2017

Wolfsburg. Das 42. Altstadtfest hat am Donnerstag in Fallersleben begonnen und ist gestern Nacht um 3 Uhr bei guter Partymusik im Saal des Don Juan zu Ende gegangen. Die Festmeile wurde dieses Jahr um die Bahnhofsstraße erweitert, welches bei allen Gästen äußerst gut angekommen sei. Nach drei Tagen Altstadtfest in Fallersleben ziehen die Veranstalter Bilanz.



Das Besondere am 42. Altstadtfest in Fallersleben ist die Erweiterung der Bahnhofsstraße gewesen, die bei allen Gästen sehr gut angekommen sei. Dem ersten Vorsitzenden des organisierenden Vereins Blickpunkt Fallersleben e.V., Otto Saucke, sei diesbezüglich nichts Negatives zu Ohren gekommen. In der Erweiterung sollte eine „Ruhezone" entstehen, die mithilfe eines Zeltes umgesetzt wurde. „Das Zelt war eigentlich fast immer voll.", so Saucke weiterhin. Auf die Frage, ob es die Erweiterung der Bahnhofsstraße auch nächstes Jahr geben wird, antwortet er mit einem klaren: „Wenn es nach mir geht, dann ja, aber diese Entscheidung muss die Vereinsgemeinschaft gemeinsam treffen.".

Es sei alles ruhig verlaufen


Der Notfalldienst, der beim Altstadtfest im Einsatz war, hatte im Großen und Ganzen nicht viel zu tun. Laut Saucke sei alles ruhig verlaufen. Erwähnenswert habe es am letzen Abend jedoch eine Schlägerei gegeben, bei der die Polizei umgehend eingriff. Die Schlägerei habe sich aber nach Veranstaltungsende und außerhalb der Festmeile zugetragen. Für die Beteiligten wurde dennoch ein Platzverweis ausgesprochen. Außerdem gab es eine Dame, die sich am Donnerstagabend auf nüchternen Magen drei Cocktails gegönnt habe und daraufhin auf die Hilfe von Rettungssanitätern angewiesen war. Die Sicherheitsmaßnahmen wie zum Beispiel die per Zufallsprinzip ausgeführte Taschenkontrolle und die überwiegend gute Stimmung haben dazu beigetragen, dass es zu keinen großen Ausschreitungen oder lebensbedrohlichen Verletzungen gekommen ist.

Das Kinderfest stand in der Kritik


In der Kritik stand jedoch das Kinderaltstadtfest, an dem in Zukunft gearbeitet werden soll. Hauptkritikpunkte waren die zu kurzen Öffnungszeiten und das Angebot, das nicht groß genug gewesen sei. Ein Konzept zur Verbesserung des Kinderfestes stehe, so Gaucke, aber schon auf der Agenda für das 43. Altstadtfest.

Musikalischer „Top" und „Flop"


Als „Flop" habe sich der Auftritt von Genesis erwiesen. „Es ist einfach nicht die richtige Show für das Altstadtfest gewesen.", so Renate Krüger, stellvertretende Vorsitzende vom Blickpunkt e.V.. Die Band sei daran gescheitert, eine zweistündige Show auf nur eine Stunde Spielzeit zu reduzieren. Als „Top" sei die Band „Die singenden GI's" zu erwähnen. „Die haben sich einfach unter das Publikum gemischt und mit den Barkeepern getanzt. Die haben dann mit der Trompete Geld eingesammelt.", so Krüger weiterhin. Das Publikum sei begeistert gewesen.

Alle „Probleme" waren lösbar


Auch aus technischer Sicht habe es keine Probleme gegeben; weder mit der Elektronik noch mit dem Wasser beziehungsweise dem Abwasser. Probleme, die durch Straßensperrungen oder mangelnder Parkplätze entstanden sind, wurden zur Zufriedenheit von Anwohner und Besuchern gelöst. Drei Tage Altstadtfest liegen nun hinter den Veranstaltern, die sich jetzt schon darauf freuen, die Besucher wieder im nächsten Jahr auf der Festmeile begrüßen zu dürfen.

Lesen Sie dazu:


https://regionalwolfsburg.de/altstadtfest-festmeile-bis-in-die-bahnhofstrasse-erweitert/


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