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44-Jähriger bedroht Jugendliche - Staatsschutz ermittelt

Der Mann hat ausländerfeindliche Äußerungen gegenüber den Jugendlichen und den Polizisten gemacht.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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23.06.2020

Wolfsburg. Am Montagabend wurde die Polizei gegen 21:26 Uhr über Notruf alarmiert, da in der Straße Schlesierweg in Wolfsburg eine unbekannte Person mit einem gefährlichen Gegenstand mehrere Personen bedrohe. Die Beamten rückten mit mehreren Streifenwagen aus und trafen vor Ort auf zwei 17 Jahre alte und einen 19 Jahre alten Wolfsburger mit Migrationshintergrund. Die Heranwachsenden teilten den Beamten mit, dass sie zuvor an einer dortigen Bushaltestelle von einem unbekannten Mann angepöbelt und anschließend mit einem gefährlichen Gegenstand bedroht worden seien. Daraufhin flüchteten die drei und wurden von dem Unbekannten verfolgt. Erst als sie die Polizei alarmierten ließ der Unbekannte von den Opfern ab, wie diese in einer Pressemitteilung berichtet.


Betroffene und Zeugen hätten den Beamten eine gute Täterbeschreibung gegeben, worauf der Unbekannte wenige Meter weiter, auf einem Parkplatz in der Straße Masurenweg gestellt und festgenommen werden konnte. Bei der Durchsuchung der Person hätten die Beamten einen Personalausweis gefunden, wonach es sich bei der Person um einen 44 Jahre alten Mann aus Wolfsburg handelt. Ferner fanden die Beamten ein Scheckkartenmesser, welches sichergestellt wurde.

Der 44-Jährige, polizeilich bekannte Mann sei stark alkoholisiert gewesen. Ein Atemalkoholtest habe 2,64 Promille ergeben. Aufgrund seines Alkoholisierungsgrades und zur Verhinderung von weiteren Straftaten sei der Beschuldigte ins Polizeigewahrsam verbracht worden. Dort habe er seinen Rausch ausschlafen können.

Psychische Erkrankungen



Der 44-Jährige sei bereits in der Vergangenheit wegen psychischer Erkrankungen, sowie der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und ausländerfeindlicher Äußerungen ins polizeiliche Blickfeld geraten. Auch am Montagabend habe der 44-Jährige ausländerfeindliche Äußerungen gegenüber den Heranwachsenden verwendet und sich auf der Fahrt ins Gewahrsam rassistisch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten geäußert.

Das 4. Fachkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.


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