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44 Jahre Dienst: Koschig in "Unruhestand" verabschiedet


Polizeidirektorin Petra Krischker, Kriminalhauptkommissar Günter Koschig, Polizeioberrat Hans-Werner Röhrken. Foto: Polizei Goslar
Polizeidirektorin Petra Krischker, Kriminalhauptkommissar Günter Koschig, Polizeioberrat Hans-Werner Röhrken. Foto: Polizei Goslar Foto: Polizei Goslar

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13.10.2016

Goslar. Nach 44 Dienstjahren ist Kriminalhauptkommissar Günter Koschig am 7. Oktober feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden.


Koschig hat sich besonders durch die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) über die Grenze des Landkreises Goslar hinaus einen Namen gemacht. Im Alter von 18 Jahren sei Koschig, gebürtig in Langelsheim, voller Überzeugung durchgestartet und begann seine berufliche Karriere bei der Polizei. Nach seiner Ausbildung war er lange Zeit beim LKA in Hannover tätig und diente einigen bekannten Persönlichkeiten als Personenschützer. Seit 1981 machte er Dienst in Goslar, insbesondere in den Bereichen des Staatsschutzes und im Bereich der Wirtschaftskriminalität.

Weisser Ring und Koschigs "Baby" GZK


In den 80iger Jahren trat er dem "Weißen Ring" bei und wurde als aktives Mitglied in dieser Opferschutzorganisation 1996 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seine Überzeugung, mit Menschen fair und respektvoll umzugehen sowie sein Humor und seine Leistungsbereitschaft zeichneten ihn immer aus. Beruflich war er bis zur Pensionierung im Bereich der Kriminalprävention aktiv unterwegs und hat im Zuge dieser Tätigkeit auch sein "Baby", die "Goslarer Zivilcouragekampagne" initiiert. Wie einige Laudatoren und Laudatorinnen auf seiner Verabschiedungsfeier betonten, könnte diese Kampagne auch "Niedersächsische ZK" oder sogar "Deutsche ZK" heißen, denn Günter - und sein Team - hätten diese Kampagne weit über Goslar hinaus bekannt gemacht.

"Das Gesicht" für die GZK werde natürlich unweigerlich mit Günter Koschig verbunden - so sagte es auch die Leiterin der Polizeiinspektion, Petra Krischker in ihrer Laudatio. Für Günter Koschig seien Kriminalprävention und Opferschutz nicht nur ein Job, sondern seine Berufung. Sein Engagement in diesen Bereich mit der Pensionierung nicht beendet sein werde, sollte man wissen. Und so verabschiedete Petra Krischker Günter Koschig auch in den "Unruhestand".


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