Braunschweig

6. Bundesfachkongress „Interkultur" in Braunschweig


Symbolfoto: Sina Rühland
Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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02.03.2017

Braunschweig. Unter dem Motto „Land In Sicht – Interkulturelle Visionen für heute und morgen“ findet vom 3. bis 5. April der sechste Bundesfachkongress Interkultur in Braunschweig statt.


Veranstaltet vom Bundesweiter Ratschlag für kulturelle Vielfalt, dem Forum der Kulturen Stuttgart e.V. und dem Haus der Kulturen Braunschweig e.V. findet der Kongress im 2-jährigen Rhythmus statt und macht diesmal Station in Braunschweig. Dabei bringt er Akteure aus Politik und Verwaltung, dem Kultur-, Jugend-, Bildungs- und Sozialbereich sowie der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zusammen. Hierbei sollen Visionen entwickelt werden, die realistische Perspektiven und Ideen für das gemeinsame Leben in migrantischen Gesellschaften aufzeigen, die gleichzeitig konkreten Utopien Raum lassen und politische Konzepte (weiter-)entwickeln – diversitätsorientiert und antirassistisch. Kunst und Kultur können dabei eine Schlüsselfunktion übernehmen, da sie an menschlichen Fähigkeiten und Stärken ansetzen und nicht Defizite betonen, da sie Menschen zusammenbringen, Verständnis und Begegnungen schaffen.

Vom 3. bis 5. April sollen Erfahrungen kommuniziert, Störfaktoren erkannt, Einsichten zur Debatte gestellt und unterschiedliche Schlussfolgerungen benannt werden – und dies in der Klammer eines gesamtgesellschaftlichen Grundverständnisses, das den Menschen und seine Würde in das Zentrum des Diskurses stellt: „Land in Sicht - Interkulturelle Visionen für heute und morgen“.

Eröffnet wird die Veranstaltung u. a. mit Beiträgen der Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, und der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks. Zum Auftakt gibt die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo ihre literarische Antwort für Menschen ohne Migrationshintergrund „Die Entdecker oder die Entdeckten. Was kam zuerst?“ und Heribert Prantl, Jurist, Autor und Journalist, sein Statement „Heimat in flüchtigen Zeiten“.


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