64. Verkehrsgerichtstag: Das sind die Themen in Goslar

In Goslar findet der 64 Verkehrsgerichtstag statt. Bis zum 30. Januar tagen insgesamt acht Arbeitskreise zu verschiedenen verkehrsrechtlichen Fragestellungen.

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Symbolfoto | Foto: Alexander Panknin

Goslar. Handy-Blitzer, betrunkene Radfahrer, Probleme bei der Führerscheinprüfung und Drohnen im engen Luftraum: Mit diesen und weiteren aktuellen Themen beschäftigt sich der 64. Deutsche Verkehrsgerichtstag, der bis zum 30. Januar in Goslar stattfindet.



Die offizielle Eröffnung des 64. Verkehrsgerichtstages findet am 29. Januar 2026 in der Kaiserpfalz mit einem Plenarvortrag von Generalbundesanwalt Jens Rommel statt. Inhaltlich wird sich sein Vortrag mit dem Thema „Das Auto als Waffe? – Zur
strafrechtlichen Bewertung der Verwendung von Kraftfahrzeugen für verbotene Rennen, Amokfahrten und terroristische Anschläge“ befassen.


Das sind die Themen


Zu den Themen der acht Arbeitskreise, die bis zum 30. Januar 2026 tagen werden, gehören unter anderem die Vollstreckung von Sanktionen aus Verkehrsverstößen in der EU, Ablenkung am Steuer und der Schadensersatz bei unfallbedingtem Ausfall eines Fahrzeugs. Der Arbeitskreis VIII, der sich seit einigen Jahren alternierend mit Themen aus den Bereichen Schiffs-, Bahn- und Flugverkehr befasst, geht der ebenso aktuellen wie brisanten Frage nach: „Wie viele Drohnen verträgt der Luftraum?“.


Die weiteren Arbeitskreise befassen sich mit Fragen zur Alkoholisierung von Fahrrad- beziehungsweise Pedelecfahrern, der Reparatur von Unfallschäden mit Gebrauchtteilen, den Anforderungen bei der Führerscheinprüfung und der Auswirkung der Erhebung von aussagekräftigeren Unfalldaten auf die Verkehrssicherheit.

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