Wolfenbüttel

A2K macht den Weg frei für Schacht Konrad


Lutz Seifert. Foto: Marc Angerstein
Lutz Seifert. Foto: Marc Angerstein Foto: Marc Angerstein

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07.07.2016


Wolfenbüttel. Wie Lutz Seifert mitteilte, sei er auf der Asse-2-Begleitgruppen Sitzung (a2b) am 6. Juni zurückgetreten um den Weg freizumachen, damit die AG Schacht Konrad wieder in der Begleitgruppe mitarbeiten kann. Der Asse II-Koordinationskreis (A2K) sei ein unabhängiges Gremium von Bürgerinitiativen, Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen. Im Koordinationskreis treffen sich alle freiwilligen bürgerlichen Kräfte, die sich mit der Rückholung des radioaktiven Mülls aus der Asse beschäftigen.

Der Asse II-Koordinationskreis wählt vier Mitglieder für die Asse-2-Begleitgruppe. Über den A2K ist die kritische Zivilgesellschaft (Bürgerinitiativen, Parteigliederungen, engagierte Einzelpersonen) direkt in den Begleitprozess eingebunden. Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad ist der Meinung, dass der A2K nicht mehr das gesamte Spektrum der ASSE Bürgerinitiativen vertritt. Aus diesem Grunde fordert die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad einen Sitz aus dem ,,Ticket des A2K“ für ihr Mitglied Claus Schröder.

Am 23. August werden nun wieder vier Asse-2-Begleitgruppenitglieder sowie zwei Stellvertreter der Bürgerinitiativen und Einzelpersonen gewählt. An dieser Wahl kann nun auch die AG Schacht Konrad teilnehmen. So kann die AG Schacht Konrad in Person von Herr Claus Schröder wieder in der Asse-2-Begleitgruppe mitarbeiten, so wie dies seit vielen Jahren der Fall war. Lutz Seifert sagt dazu: „Ich freue mich, dass so ein kompetenter Mitstreiter wieder in die Asse-2-Begleitgruppe einziehen kann und so die Differenzen demokratisch beigelegt werden können. Die Rückholung des Atommülls aus der Asse ist nicht sichergestellt und aus diesem Grunde bedarf es einer starken Kraft aus der Gesellschaft um zum Schutz der nachfolgenden Generationen den Atommüll aus der Asse zu bergen. Nur gemeinsam sind wir stark.“


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