Wolfenbüttel

Abendführung: Auf dem Weg zum Stein der Weisen

von Thorsten Raedlein



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06.08.2014


Wolfenbüttel. Herzog Anton Ulrich war wie viele seiner Zeitgenossen, Vor- und Nachfahren auf der Suche nach dem „Stein der Weisen“. Durch diesen Stein sollten unedle Metalle zu edlen, insbesondere zu Gold, transmutiert werden. Aber auch eine verjüngende und gesundheitsfördernde Wirkung wurde dem Stein zugesprochen. Johann Wolfgang von Goethe beschäftigte sich genauso wie Anton Ulrichs Zeitgenosse August der Starke von Sachsen an der Suche nach dem „Stein der Weisen“. Im Jahr 1710 gelang in Dresden, als Nebenprodukt alchemistischer Versuche, die Erfindung des europäischen Hartporzellans und damit die Gründung der Manufaktur in Meißen.

Die Abendführung am 13. August, 19 Uhr, mit Museumsleiter Dr. Hans-Henning Grote durch die Ausstellung „Die Sonne im Norden“ wird den Fragen nachgehen, wieso solch eine hohe Schuldenlast entstehen konnte, wofür und warum das Geld ausgegeben wurde und wie Herzog Anton Ulrich meinte, die Schuldenlast zu tilgen. Zum Abschluss wird ein Glas Kir Royal gereicht. Anmeldungen bitte unter der Rufnummer 05331/92460.
Mittwoch, 13. August, 19 Uhr, Museum Schloss Wolfenbüttel
Abendführung durch die Sonderausstellung „Die Sonne im Norden“
Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel
Eintritt (inklusive  Führung): 7,50 Euro für Erwachsene


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