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Abstand nicht eingehalten: Polizei löst Tunertreffen auf

Verstöße, die auf das Tuning der Fahrzeuge zurückzuführen waren, konnten nicht festgestellt werden. Die geltenden Corona-Verordnungen seien aber größtenteils missachtet worden.

Bürgerinnen und Bürger hatten sich über die nächtliche Lärmbelästigung beschwert. (Symbolbild)
Bürgerinnen und Bürger hatten sich über die nächtliche Lärmbelästigung beschwert. (Symbolbild) Foto: Pixabay

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01.06.2020

Wolfsburg. Mit einer nächtlichen Kontrolle der örtlichen Tuning-Szene reagierte die Polizei Wolfsburg in der Nacht zum Pfingstmontag auf vermehrte Hinweise und Beschwerden von Bürgern über Lärmbelästigungen durch unnötiges Hin- und Herfahren im Allerpark. 16 Beamte überprüften auf Parkplätzen entlang der Straße "In den Allerwiesen" die Insassen von 38 Fahrzeugen und stellten dabei zahlreiche Verstöße gegen das Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie fest. Die Polizei berichtet über den Einsatz in einer Pressemitteilung.


Die Bürgerhinweise hätten sich vor allem auf die Wochenendabende und -nächte erstreckt, an denen sich zahlreiche Fahrzeugführer auf der Fläche an der Volkswagen-Arena treffen sollen, um untereinander ihre Fahrzeuge zu präsentieren, deren Motorleistung, Aerodynamik, Karosserie oder Fahrwerk zur Leistungssteigerung verändert wurden. Auch Straßenrennen waren in der Vergangenheit Gegenstand von Hinweisen.

In der Zeit zwischen Mitternacht und 01.30 Uhr konnten 38 geparkte Fahrzeuge in dem Bereich festgestellt werden. Da die Fahrzeuginsassen größtenteils auf mitgebrachten Campingstühlen sich an ihren Fahrzeugen aufhielten, wurden die geltenden Abstands- und Kontaktregeln des Infektionsschutzgesetzes deutlich sichtbar nicht eingehalten. Zudem wurde durch Zivilbeamte dokumentiert, dass Fahrzeugführer ihre Autos auf der Fahrbahn offensichtlich auf maximal mögliche Geschwindigkeit beschleunigten und anschließend wieder parkten. Daher umstellten Einsatzkräften den Bereich und stellten von sämtlichen Insassen der Fahrzeuge die Identität fest.

Verstöße in Bezug auf Fahrzeugmodifikationen wie Bauartveränderungen wurden nicht festgestellt. Zum Abschluss wurde allen Betroffenen ein Platzverweis für den Allerpark erteilt.


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