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Achtung: Hitzewarnung für die Region



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Achtung: Hitzewarnung für die Region

von Alexander Panknin


Bei starker Hitze sollte die Sonne lieber gemieden werden. Ein schöner Strohhut kann helfen. Foto: Alexander Panknin
Bei starker Hitze sollte die Sonne lieber gemieden werden. Ein schöner Strohhut kann helfen. Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Region. Bereits seit Tagen hängt eine Hitzewelle über Deutschland. Auch in unserer Region reichen die Temperaturen bis an die 30 Grad. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits den zweiten Tag in Folge eine Hitzewarnung gegeben. Am heutigen Montag ist deswegen wieder mit einer starken Wärmebelastung zu rechnen.



Bei geringen Luftdruckgegensätzen bestimmten auch zu Beginn der neuen Woche sehr warme bis heiße und vielerorts feuchte Luft das Wetter. Ab Mittag ist auch mit Hitzegewittern zu rechnen.

Die Hitzewarnungen werden immer dann herausgegeben, wenn eine starke Wärmebelastung für mindestens 2 Tage in Folge vorhergesagt wird. Als weiteres Kriterium einer Warnung wird die nächtliche Abkühlung herangezogen. Denn bleibt die Nacht zu warm, verschlechtert sich die Schlafqualität. Durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter verkraftet.

Besonders ältere Menschen sind gefährdet


Das Extremwetter im Sommer 2003 in Europa habeschätzungsweise 35.000 bis 50.000 Menschen das Leben gekostet. Einige Tausend Menschenleben davon seienauch in Deutschland zu beklagen gewesen, dies teilte der DWD mit. Neben hitzebedingter Sterblichkeit würden während Hitzewellen auch hitzebedingte Erkrankungen auftreten. Risikogruppen seienvor allem ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder. Durch angepasstes Verhalten könnten hitzebedingte Beschwerden allerdings vermieden beziehungsweise verringert werden.

Die Reserven älterer Menschen würdenbei der Thermoregulation schneller erschöpft, so erklärt der DWD. Untersuchungen dazu zeigten, dass für ältere Menschen die thermischen Bedingungen bereits ab einer Gefühlten Temperatur von 36 °C (variabler Schwellenwert aufgrund der möglichen Akklimatisation) eine extreme Belastung darstellen.


Aufgrund des Wärmeinseleffekts bliebe es nachts innerhalb von Städten oftmals wärmer als im Umland. Das könne zur Folge haben, dass die Abkühlung der Innenräume in Städten nachts nicht ausreicht, um einen erholsamen Schlaf zu gewährleisten.

Tipps bei extremer Wärme


Während einer Hitzewelle sollten laut DWD folgende drei Grundregeln beachten:

1. Meiden Sie die Hitze

  • Gehen Sie nicht in die direkte Sonne

  • Gehen Sie nicht in der heißesten Zeit (nachmittags) nach draußen

  • Verschieben Sie körperliche Aktivität im Freien auf die frühen Morgenstunden


2. Halten Sie Ihre Wohnung kühl!

  • Lüften Sie nur dann, wenn es draußen kühler ist als drinnen

  • Vermeiden Sie tagsüber direkte Sonneneinstrahlung


3. Halten Sie Ihren Körper kühl und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr

  • Tragen Sie luftige, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung

  • Nehmen Sie eine kühle Dusche oder ein kühles Bad

  • Trinken Sie ausreichend und regelmäßig


Bei ersten Anzeichenvon Kreislaufproblemen oder anderenGesundheitsprobleme (zum BeispielKopfschmerzen oder Erbrechen) sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden. Im Zweifel hilft immer die 112.


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