Achtung, Metall! Hersteller ruft Gewürze zurück

Der Hersteller rät dringend vom Verzehr der potenziell betroffenen Produkte ab, da beim Kauen oder Verschlucken ein Gesundheitsrisiko bestehen könnte.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Pixabay

Region. Der Hamburger Gewürzhersteller Ankerkraut ruft vorsorglich mehrere Produkte zurück. Betroffen sind Gewürze wie Brathähnchen, Gänse- und Entenbraten, Gyros sowie Smoking Zeus in Korkengläsern und Streuern mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 22. Januar 2029 und 10. Februar 2029.



Im Rahmen einer standardisierten Produktionskontrolle entdeckte ein Fremdkörpersystem Metallstücke in einem Produkt und sortierte die betroffenen Chargen aus. Die Rohware, insbesondere Majoran, über die die Metallteile ins Produkt gelangen konnten, wurde identifiziert und gesperrt. Ein Restrisiko, dass bereits ausgelieferte Produkte betroffen sein könnten, könne jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Bislang habe es keine Kundenreklamationen gegeben, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Nicht verzehren


Diese Produkte könnten betroffen sein.
Diese Produkte könnten betroffen sein. Foto: Ankerkraut GmbH


Diese Produkte könnten betroffen sein.
Diese Produkte könnten betroffen sein. Foto: Ankerkraut GmbH


Der Hersteller rät dringend vom Verzehr der potenziell betroffenen Produkte ab, da beim Kauen oder Verschlucken ein Gesundheitsrisiko bestehen könnte. Kunden, die die genannten Produkte seit dem 23. Januar 2026 gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren, sondern entweder zu vernichten oder an Ankerkraut zurückzusenden; selbstverständlich erfolgt ein Ersatz. Bei Fragen steht der Kundenservice unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 437 44 37 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr oder per E-Mail an lotse@ankerkraut.de zur Verfügung.

Alle anderen Produkte und Mindesthaltbarkeitsdaten von Ankerkraut sind nicht betroffen und können bedenkenlos verwendet werden. Das Unternehmen entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.