Wolfenbüttel

ADFC besucht SoLaWi


Foto: Privat

Artikel teilen per:

14.08.2014


Kreis Wolfenbüttel. Am Samstag, 23. August 2014, startet eine Fahrradtour nach Groß Dahlum. Dort werden die Radfahrer von der Bio-Landwirtin Lea Nagel und einigen Mitgliedern der Solidarischen Landwirtschaft mit einer Erfrischung und zu einer anschließenden Feldführung erwartet.

Die Teilnehmer bekommen bei der Führung einen Eindruck von der Vielfalt der angebauten Gemüsesorten, der Salate und Kräuter, des Obstes und der Beeren. Die Mitglieder zahlen einen festgesetzten Jahresbeitrag und erhalten dafür den gesamten Ernteertrag. Die Produkte werden erntefrisch an fünf von Mitgliedern zur Verfügung gestellte Verteilstationen im Wolfenbütteler Umland und in Braunschweiger Stadtteile geliefert. Die Verteilung erfolgt in Eigenregie der Mitglieder. Das bedeutet, die Mitglieder erhalten ihr Gemüse aus der Region, direkt vom Erzeuger, ohne Verpackungsmüll und in bester Demeter-Qualität. Sogar beim Anbausortiment werden ihre Wünsche berücksichtigt. Das besondere an der SoLaWi Dahlum ist, dass sie bisher die erste und einzige Betriebsform dieser Art im gesamten Braunschweiger Land ist und mittlerweile mit großem Erfolg betrieben wird. Fast 80 Haushalte (Familien, Paare, Einzelpersonen) werden dieses Jahr von Lea Nagel versorgt - Tendenz durchaus steigend!

Die Fahrt bietet den Teilnehmern Gelegenheit, sich über die Praxis und Organisation einer Solidarischen Landwirtschaft sowie die Aufnahme einer Mitgliedschaft eingehend und anschaulich zu informieren. Die Tour startet um 10.30 Uhr am Z/U/M/, Stadtmarkt 11. Sie führt über wenig befahrene Straßen und Rad- und Feldwege nördlich der Asse. Auf der Rückfahrt geht es über Eitzum. Hier wird bei Bedarf noch ein Stopp mit Kaffee und Kuchen im Kaffeekannenmuseum eingelegt. Die Strecke beträgt etwa 55 km. Gefahren wird mit einem Tempo von 15 bis 18 Stundenkilometer. Einige Steigungen sind zu bewältigen. Die Rückkehr ist gegen 18.30 Uhr vorgesehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten entstehen keine; Spenden an die SoLaWi sind willkommen.


zur Startseite