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Ärger in Flüchtlingsunterkunft - Sicherheitsdienst im Fokus

von Anke Donner


Nach den Auseinandersetzungen in der Flüchtlingsunterkunft, gibt es neue Erkenntnisse. Foto: Martina Hesse
Nach den Auseinandersetzungen in der Flüchtlingsunterkunft, gibt es neue Erkenntnisse. Foto: Martina Hesse Foto: Martina Hesse)

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08.12.2015




St.Andreasberg. Wie die Polizei Goslar am Dienstagmittag mitteilte, konnten die Vorkommnisse in der Flüchtlingsunterbringung in St. Andreasberg nun teilweise geklärt werden. 

Die Polizeiinspektion Goslar hat zur Klärung der Geschehnisse in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, der ehemaligen Rehbergklinik, die Ermittlungsgruppe "EG-Rehberg" gebildet (regionalGoslar.de berichtete). Nachdem es dort am 27. November zu Auseinandersetzungen zwischen rund 150 Personen kam (regionalGoslar.de berichtete), sollte die Ermittlungsgruppe zur Aufklärung beitragen. Laut Polizei Goslar konnten die Beamten bis heute insgesamt 16 Beteiligte ermitteln und zum Sachverhalt vernehmen. Das Verfahren richtet sich derzeit gegen vier Angehörige eines vor Ort eingesetzt gewesenen Sicherheitsunternehmens.

Insbesondere die Zeugenvernehmungen gestalteten sich auf Grund der unterschiedlichen Nationalitäten schwierig, da sie unter Einsatz von Dolmetschern in den verschiedenen Landessprachen erfolgen mussten. Darüber hinaus sind mögliche weitere Zeugen zu ermitteln und zu vernehmen, die sich nicht mehr in der Einrichtung in St. Andreasberg befinden, so dass die Ermittlungen zur Aufklärung der Geschehnisse noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden.


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