Wolfenbüttel

Aktion „Bitte Freimachen“ ging in die zweite Runde


In der Fußgängerzone  wurde auf die Gefahren durch das Parken auf Geh- und Radwegen aufmerksam gemacht. Foto: ADFC
In der Fußgängerzone wurde auf die Gefahren durch das Parken auf Geh- und Radwegen aufmerksam gemacht. Foto: ADFC

Artikel teilen per:

26.10.2017

Wolfenbüttel. Vier Wochen nach der ersten Aktionsrunde zum Thema „Parkende Fahrzeuge auf den Geh- und Radwegen“ haben Aktive der Verkehrswacht Wolfenbüttel und des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Wolfenbüttel zum zweiten Mal in der Innenstadt von Wolfenbüttel mit Aktionskarten auf die Gefahren durch das Parken auf Geh- und Radwegen aufmerksam gemacht.



Denn wenn Fußgänger oder Radfahrer aus Platzmangel ausweichen müssen, entsteht für sie ein erhöhtes Unfallrisiko. Startschuss für die Aktion war am 22.09.2017. Im Fahrradklimatest 2016 bemängelten viele Radfahrer die Behinderung und Gefährdung durch falsches Parken auf Geh- und Radwegen. Daraus ergab sich für den ADFC Niedersachsen Handlungsbedarf“, so Dieter Schulz, Landesvorsitzender des ADFC Niedersachsen. In Kooperation mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. wurde die Aktion „Bitte Freimachen“ gestartet. Weitere Aktionspartner sind das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport und die AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen).


Die Akteure brachten an acht hinderlich geparkten Fahrzeugen eine Hinweiskarte an. Die Botschaft enthält Hinweise auf die enorme Gefährdung durch zugeparkte Wege und gleichzeitig den Appell, sich auch beim Parken um ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr zu bemühen. In diesem Sinne konnten einige Fahrzeughalter sogar direkt angesprochen werden. Die Reaktion bei den Falschparkern war leider überwiegend uneinsichtig. Der freundlich gemeinte Hinweis wurde nicht wirklich ernstgenommen. Es bleibt zu hoffen dass weitere gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu einer anderen Einstellung führen wird. Verstärkte Kontrollen oder Bußgeldbescheide als mögliche wirkungsvolle Maßnahmen würden wohl eher nicht zur Verbesserung des Klimas im Straßenverkehr führen.


zur Startseite