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Aktionsgemeinschaft Altstadt zufrieden mit "Löwentor"-Plänen



Wolfenbüttel

Aktionsgemeinschaft Altstadt zufrieden mit "Löwentor"-Plänen

von Jan Borner


Das "Löwentor" aus der Sicht vom Schulwall. Grafik: iandus
Das "Löwentor" aus der Sicht vom Schulwall. Grafik: iandus Foto: iandus

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Wolfenbüttel. Anfang dieses Monats wurden die neu überarbeiteten Pläne für das Geschäftshaus "Löwentor" vorgestellt, das an der Stelle der ehemaligen Hertie-Immobilie entstehen soll. Nach starker Kritik am ersten Entwurf, zeigt sich die Aktionsgemeinschaft Altstadt Wolfenbüttel e.V. auf Anfrage von RegionalWolfenbüttel.de nun sehr zufrieden mit den neuen Plänen.

Starke Kritik am ersten Entwurf des sogenannten "Löwentors" führte den Düsseldorfer Projektentwickler iandus Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG dazu, das Projekt noch einmal zu überarbeiten. Die neuen Pläne sehen eine stärkere Anlehnung an die Fachwerk-geprägte Umgebung vor, verzichten aber nicht auf moderne Elemente wie beispielsweise die großen Glasfronten (RegionalWolfenbüttel.de berichtete). Ganz unumstritten bei den Bürgerinnen und Bürger ist auch der neue Entwurf noch nicht. Vor allem die verglasten Fassaden wurden noch von einigen Bürgern kritisiert, da diese nicht zu der Atmosphäre der Altstadt passen würden.


Die Aktionsgemeinschaft Altstadt Wolfenbüttel e.V., die sich zur Aufgabe gesetzt hat, sich für den Erhalt des historischen Charmes der Wolfenbütteler Altstadt einzusetzen, erklärte sich mit dem überarbeiteten Entwurf des "Löwentores" nun aber als "sehr einverstanden". Das Gebäude füge sich in dem neuen Entwurf nämlich sehr gut in sein Umfeld ein. Das sei bei den ersten Plänen nicht der Fall gewesen, weswegen sich die Aktionsgemeinschaft eindeutig gegen den sogenannten "Modeturm" ausgesprochen hatte. Auch mit der großen Glasfront, welche die Fassade mit Blick Richtung Schlossplatz bildet, ist der Verein zufrieden. Schließlich würden auch die Einzelhändler, die sich in das Geschäftshaus einmieten sollen, eine Glasfassade verlangen und das sei nun mal ein wesentlicher Aspekt. Dass ein modernes Gebäude mit Glas arbeite, sei deshalb klar. Der Verein sei außerdem froh, dass auch das historische Löwentor bei der Neugestaltung des Platzes am Schulwall wieder Berücksichtigung finden soll.

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