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Aktuelle Zahlen: 1.422 Geflüchtete im Landkreis

von Nick Wenkel


Der Landkreis präsentierte die Asyl- und Flüchtlingszahlen im Sozialausschuss. Symbolfoto: Anke Donner
Der Landkreis präsentierte die Asyl- und Flüchtlingszahlen im Sozialausschuss. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner )

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27.10.2017

Wolfenbüttel. In der vergangenen Sitzung des Sozialausschusses präsentierte der Landkreis Wolfenbüttel die aktuellen Asyl- und Flüchtlingszahlen. Der Statistik zufolge rechnet der Landkreis bis Ende 2017 mit 1.422 untergebrachten Personen.



Wie der Landkreis Wolfenbüttel in seiner Auswertung darstellt, waren bis zum 31. Juli 2017 1.107 Flüchtlinge und Asylsuchende im Landkreis Wolfenbüttel untergebracht. 315 Personen könnten laut Zuteilungsschlüssel noch bis zum Ende des Jahres hinzukommen. Die Quote, also die Anzahl der aufzunehmenden Flüchtlinge und Asylsuchenden, lag 2016 bei 798 Personen. In diesem Jahr hat sich diese laut Statistik nahezu halbiert und umfasst nun 393 Personen.

429 Personen leben in der Stadt


Aus einer Aufzählung, unterteilt in die einzelnen Gemeinden des Landkreises, geht hervor, dass die meisten Flüchtlinge und Asylsuchenden in der Stadt Wolfenbüttel untergebracht worden. Hier leben 429 Personen (Stand Juli 2017). Im Vergleich zum vorherigen Monat Juni habe man sogar eine Abwanderung von sieben Personen zu verzeichnen. 120 Personen sind in der Samtgemeinde Baddeckenstedt untergebracht, 198 in der Samtgemeinde Elm-Asse, 80 in der Samtgemeinde Oderwald, 127 in der Samtgemeinde Sickte, 89 in der Gemeinde Cremlingen und 64 in der Gemeinde Schladen-Werla.

Die Statistik zeigt zudem, dass die im Landkreis untergebrachten Flüchtlinge meist männlich und zwischen 19 und 45 Jahre alt sind. Insgesamt leben im Landkreis 727 geflüchtete Männer und 380 geflüchtete Frauen.

Aktuell keine Zuteilung


In der Ausschusssitzung, in der die Zahlen von Rüdiger Lehmann, Leiter Amt für Ordnung und Verbraucherschutz, vorgestellt wurden, wurde auch die Frage beantwortet, warum derzeit durch die Landesaufnahmebehörde
keine Flüchtlinge zugewiesen werden. Dies würde laut Lehmann daran liegen, dass die Flüchtlinge bis das Verfahren positiv oder negativ beschieden ist, in den Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben und nicht auf die Kommunen verteilt werden. Aus diesem Grund sei davon ausgegangen, dass die Quote von 393 zugewiesenen Flüchtlingen für den Landkreis
Wolfenbüttel nicht nur bis zum Ende diesen Jahres bestehen bleibt, sondern bis Mitte des nächsten
Jahres.

Die komplette Statistik zu den aktuellen Asyl- und Flüchtlingszahlen finden Sie hier.


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