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Altenau: Der Wald stirbt - Krisengipfel mit Anwohnern geplant

Außerdem würden Freiwillige und Unterstützer für Baumpflanzungen in Bad Harzburg und Seesen für November gesucht.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Pixabay

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07.08.2020

Altenau. Die Niedersächsischen Landesforsten informieren über den Zustand ihrer Wälder im Oberharz. Klimastress und massiver Borkenkäferbefall haben ein flächiges Baumsterben rund um die Bergstadt Altenau ausgelöst. Das Forstamt Clausthal und die Tourist-Information Oberharz laden interessierte Anwohner, Vermieter und Gäste der Bergstadt zu einem kostenlosen Vortrag ins Kurgastzentrum ein. Dies geben die Landesforsten in einer Pressemitteilung bekannt.



Am kommenden Mittwoch, 12. August, wollen die Clausthaler Forstleute Christian Schulz und Michael Rudolph gemeinsam mit den Altenauer Revierförstern Mathias Weikert und Maike Dallügge die aktuelle Situation der Harzer Fichtenwälder und den Umbau in klimaangepasste Mischwälder vorstellen. Der Bildvortrag beginnt um 18 Uhr und beinhaltet eine Fragerunde mit Hinweisen zu laufenden Forstarbeiten entlang von Wanderwegen. Die Teilnehmerzahl sei aufgrund der Corona-Einschränkungen auf maximal 80 Personen begrenzt.

Herbst-Pflanzung von klimaangepassten Baumarten


Das Forstamt Clausthal und der Harzklub e.V. suchen außerdem Freiwillige und Unterstützer für eine Baumpflanzung am 21. November. Oberhalb von Bad Harzburg soll eine geschädigte Waldfläche mit klimaangepassten Baumarten bepflanzt werden. Eine weitere Herbstpflanzung unter dem Motto „Harzklub hilft“ sei am 14. November im Niedersächsischen Forstamt Seesen angemeldet. Seit Jahrzehnten ist der Harzklub e.V. ein starker Partner der Niedersächsischen Landesforsten. Gemeinsam mit den Forstleuten gestaltet er die Harzer Wälder als Ort der Erholung und widmet sich dem Artenschutz und der Landschaftspflege. Die Anpflanzung neuer Mischwälder betrachten die Landesforsten als Generationenaufgabe und freuen sich über die Hilfe des Harzklubs und vieler Freiwilliger.


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