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Altes Jugendgästehaus erstrahlt in neuem Gewand



Wolfenbüttel

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Altes Jugendgästehaus erstrahlt in neuem Gewand

von Anke Donner


Das alte Jugendgästehaus wurde saniert und am Donnerstag eingeweiht. Architekt Thomas Möhlendick übergab den symbolischen Schlüssel an Thomas Pink. Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. Am Donnerstagnachmittag hat Bürgermeister Thomas Pink das Alte Jugendgästehaus seiner Bestimmung übergeben. Das Gebäude wurde in den vergangenen knapp zwei Jahren für 3,9 Millionen Euro saniert. Nun sollen in dem ehemaligen Militärlazarett, und später als Jugendgästehaus genutzten Haus, Flüchtlinge ein neues Zuhause finden.



Die Fertigstellung des Alten Jugendgästehauses war für die Stadt ein Grund zum Feiern. Und so durfte Bürgermeister Thomas Pink bei sonnigem Wetter viele Vertreter aus Rat und Verwaltung begrüßen. Pink wagte einen Blick zurück auf die Anfänge der Sanierungsmaßen. Im August 2016 begann der Umbau nachdem der Rat der Stadt diesen im März beschlossen hatte. Nun, 20 Monate später, zeigte sich der Bürgermeister stolz ob der Fertigstellung. "Das ist ein gutes Beispiel für eine - sicher auch schwierige - aber auch fließende und sich immer weiter entwickelnde Integrationsarbeit", so Pink.

Das Haus bietet in acht Wohneinheiten, die zum Teil auch barrierefrei gestaltet wurden, Platz für etwa 112 Flüchtlinge. Mit dem Bezug des Gebäudes soll schon bald begonnen werden. Mit dem Umzug aus den Sammelunterkünften könnte den Flüchtlingen ermöglicht werden, ein selbstständiges Leben zu führen, so Pink.


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Auch von außen ist das Haus schön und freundlich geworden. Foto:



Auch der für die Sanierung beauftragte Architekt Thomas Möhlendick zeigte sich stolz und erleichtert, dass man das Projekt erfolgreich abschließen konnte. Einfach sei die Umsetzung nicht gewesen, da es auch hier während der Umbauphase einige Überraschungen gab. "Es war für uns eine spannende Herausforderung. Und eine besondere Aufgabe, die man nicht alltäglich bekommt. Uns war es wichtig, gemeinsam mit der Stadt und der Denkmalpflege ein schlüssiges Konzept zu entwickeln", so Möhlendick.

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