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Altstadtfest: Wenn Freud und Leid dicht beieinander liegen

von Alexander Panknin


Trotz größtenteils friedlichen Miteinanders, kam es zu etlichen Reibereien zwischen den Besuchern. Symbolfoto: Alexander Panknin
Trotz größtenteils friedlichen Miteinanders, kam es zu etlichen Reibereien zwischen den Besuchern. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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25.06.2018

Salzgitter. Am Wochenende fand in Salzgitter-Bad das 43. Altstadtfest statt. Während das Fest für viele Besucher wieder ein schönes Erlebnis war, kam es dennoch zu einigen Einsätzen, dies teilte die Polizei mit.


Es waren eineMehrzahl von Personalienfeststellungen und Platzverweisen nötig, um den Veranstaltungsverlauf störungsfrei zu halten. Sieben Personen mussten in Gewahrsam genommen werden.

Weiterhin mussten sechs Anzeigen wegen Körperverletzungen undgefährlichen Körperverletzungen aufgenommen werden. In einem Fall kam es zu einer Widerstandshandlung gegenüber eingesetzten Polizeibeamten (regionalHeute.de berichtete).

Reizgas-Attacke auf Besucher


In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es um 0.38 Uhr auf dem Klesmerplatz zu einem Angriff auf vier Festbesucher mittels eines Reizgases. Die vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen, alle aus Salzgitter, mussten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Der Täter, ein 18-jähriger Mann, der in Gardelegen wohnt und bei einem Bekannten in Salzgitter zu Besuch war, konnte im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Aufgrund seiner Alkoholisierung, über 1 Promille, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Reizgas soll der Täter aus einer Wasserpistole heraus verschossen haben. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei noch nach weiteren Zeugen.

Schlägerei zwischen zwei Gruppen


Beinah zeitgleich, um 0.43 Uhr, gerieten im Bereich Bohlweg zwei Personengruppen aneinander. Polizeikräfte, die sich vor Ort befanden, trennten die beiden Lager, ehe es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen konnte. Ein 37-jähriger Salzgitteraner versuchte dann jedoch noch, einen 27-jährigen Polizeibeamten anzugreifen. Der Täter konnte überwältigt und zur Dienststelle verbracht werden. Aufgrund seiner hohen Alkoholisierung, 1,4 Promille, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Den Rest der Nacht verbrachte der Mann im Polizeigewahrsam.

Dennoch zieht die Polizei ein zufriedenes Fazit: Insgesamt habe sich die Anzahl der polizeilichen Maßnahmen, Strafverfahren und Ordnungswidrigkeiten im Vergleich zu den Vorjahren leicht verringert.


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